• 02.04.2016, 11:49:12
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Sidl: Atomenergie ist keine Zukunftsenergie

Erneuerbare Energien und Forschung zur Stromspeicherung sind Gebot der Stunde

Utl.: Erneuerbare Energien und Forschung zur Stromspeicherung sind
Gebot der Stunde =

St. Pölten (OTS) - „Einmal mehr gilt es klarzustellen, dass
Atomenergie schlicht keine Zukunftsenergie und damit in jeder Form
abzulehnen ist! Denn Kernkraftwerke sind nicht die sauberen, billigen
Energielieferanten, als die sie von ihren Befürwortern gerne
hingestellt werden, sondern sie sind eine tickende Zeitbombe und
verursachen obendrein Unmengen von radioaktivem Müll, der noch für
Generationen eine schwere Hypothek bedeutet“, stellt der
Energiesprecher der SPNÖ, LAbg. Dr. Sidl, anlässlich der
Laufzeitverlängerung für das Kraftwerk Dukovany unmissverständlich
klar. „Die Anlage in Dukovany hat in der jüngsten Zeit immer wieder
Anlass zu massiver Besorgnis gegeben. Eine Verlängerung der Laufzeit
dieses AKWs ist daher ganz klar abzulehnen. Außerdem kann ohnehin
keine Sicherheitsvorkehrung der Welt Atomenergie wirklich sicher
machen! Wir müssten aus den Katastrophen der letzten Jahrzehnte
eigentlich gelernt haben - echte Sicherheit kann es nur bei einem
kompletten, europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie geben“, betont
LAbg. Sidl.

„Die Zukunft der Energiegewinnung kann nur in erneuerbaren
Energieformen liegen. Daher muss die Forschung und Entwicklung zur
Stromspeicherung forciert und vorangetrieben werden“, macht Sidl
unmissverständlich klar. „Österreich hat zum Glück die richtige
Entscheidung, nämlich einen kompletten Verzicht auf Kernkraftwerke
und Atomenergie, getroffen. Die österreichische Bevölkerung lehnt
diese nur scheinbar saubere Energieform ab, das hat nicht zuletzt
eine Unterschriftenaktion der SPNÖ gegen grenznahe
Atommüll-Endlagerstätten gezeigt. Wir müssen daher weiterhin alles
daran setzen, nicht nur grenznahe Atomanlagen jeder Art zu
verhindern, sondern einen europa- und weltweiten Ausstieg aus der
Kernkraft zu erreichen. Denn nur wenn uns der Umstieg auf erneuerbare
Energien gelingt, kann es eine wirklich saubere und sichere
Energiegewinnung für die Zukunft geben“, so LAbg. Dr. Sidl
abschließend.

(Schluss) kr

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