• 02.04.2016, 09:58:31
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Christian Ragger: Flughafen braucht neue Millionenspritze

Fahrlässig, wie Koalition Airport in "Absturzgefahr" gebracht hat

Utl.: Fahrlässig, wie Koalition Airport in "Absturzgefahr" gebracht
hat =

Klagenfurt (OTS) - „Der Flughafen Klagenfurt muss jetzt in letzter
Sekunde vor dem Aus bewahrt werden. LH Dr. Peter Kaiser und LhStv
Dr. Gabriele Schaunig-Kandut bringen das Flugzeug durch ihre
Untätigkeit in akute Absturzgefahr und man muss es jetzt durch
Eilbeschlüsse retten“, kritisiert der Obmann der Kärntner FPÖ LR Mag.
Christian Ragger.
Nur einen Tag nachdem LhStv. Dr. Schaunig am 7. März der Regierung
ein Hilfspaket von knapp 7 Millionen Euro vorgelegt hatte, kam ein
neues Notsignal. Die Wirtschaftsprüfer verweigerten ihre
Bestätigungsvermerke, wenn Land und Stadt nicht weitere 5 Millionen
Euro für 2017 und 2018 nachschössen und somit eine positive
Betriebsprognose möglich ist.
„Jetzt müssen wir am kommenden Dienstag in der Regierung und dann im
Landtag unter Zeitdruck, diese zusätzlichen Subventionen beschließen.
Auch der Stadtsenat und Gemeinderat von Klagenfurt müssen
nachziehen“, ärgert sich Ragger. Er werde in der Regierung diesem
Antrag zustimmen, weil für die FPÖ der Erhalt des Flughafens höchste
Priorität genießt. Gerade angesichts seiner Bedeutung für das Land
sei die Vorgangsweise der rot-grün-schwarzen Koalition
unverantwortlich. „Statt dass rechtzeitig ein langfristiges
Finanzierungskonzept erstellt wird, müssen in Feuerwehraktionen immer
neue Beschlüsse gefasst werden“. Ragger sieht ein fatales
Verhaltensmuster. „Solange es geht, wird nichts getan und dann muss
in letzter Minute gehandelt werden. Das erweckt nicht den Eindruck
von Kompetenz, sondern eher von Hilflosigkeit“, stellt Ragger fest.
Das werde die Suche nach Investoren nicht gerade erleichtern.
Ragger erinnert daran, dass er bereits am 1. August eine
Ausschreibung für eine Mehrheitsbeteiligung am Flughafen gefordert
hat. „Dann ist 8 Monate nichts passiert, ehe jetzt doch
ausgeschrieben wird. Hätte man das rechtzeitig gemacht, würde man
jetzt keine Feuerwehraktion brauchen, weil man längst einen Partner
gefunden hätte“, erklärt Ragger abschließend.

(Schluss)

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