Christian Ragger: Flughafen braucht neue Millionenspritze

Fahrlässig, wie Koalition Airport in "Absturzgefahr" gebracht hat

Klagenfurt (OTS) - „Der Flughafen Klagenfurt muss jetzt in letzter Sekunde vor dem Aus bewahrt werden. LH Dr. Peter Kaiser und LhStv Dr. Gabriele Schaunig-Kandut bringen das Flugzeug durch ihre Untätigkeit in akute Absturzgefahr und man muss es jetzt durch Eilbeschlüsse retten“, kritisiert der Obmann der Kärntner FPÖ LR Mag. Christian Ragger.
Nur einen Tag nachdem LhStv. Dr. Schaunig am 7. März der Regierung ein Hilfspaket von knapp 7 Millionen Euro vorgelegt hatte, kam ein neues Notsignal. Die Wirtschaftsprüfer verweigerten ihre Bestätigungsvermerke, wenn Land und Stadt nicht weitere 5 Millionen Euro für 2017 und 2018 nachschössen und somit eine positive Betriebsprognose möglich ist.
„Jetzt müssen wir am kommenden Dienstag in der Regierung und dann im Landtag unter Zeitdruck, diese zusätzlichen Subventionen beschließen. Auch der Stadtsenat und Gemeinderat von Klagenfurt müssen nachziehen“, ärgert sich Ragger. Er werde in der Regierung diesem Antrag zustimmen, weil für die FPÖ der Erhalt des Flughafens höchste Priorität genießt. Gerade angesichts seiner Bedeutung für das Land sei die Vorgangsweise der rot-grün-schwarzen Koalition unverantwortlich. „Statt dass rechtzeitig ein langfristiges Finanzierungskonzept erstellt wird, müssen in Feuerwehraktionen immer neue Beschlüsse gefasst werden“. Ragger sieht ein fatales Verhaltensmuster. „Solange es geht, wird nichts getan und dann muss in letzter Minute gehandelt werden. Das erweckt nicht den Eindruck von Kompetenz, sondern eher von Hilflosigkeit“, stellt Ragger fest. Das werde die Suche nach Investoren nicht gerade erleichtern. Ragger erinnert daran, dass er bereits am 1. August eine Ausschreibung für eine Mehrheitsbeteiligung am Flughafen gefordert hat. „Dann ist 8 Monate nichts passiert, ehe jetzt doch ausgeschrieben wird. Hätte man das rechtzeitig gemacht, würde man jetzt keine Feuerwehraktion brauchen, weil man längst einen Partner gefunden hätte“, erklärt Ragger abschließend.

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