• 01.04.2016, 11:44:55
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Nepp: Bauskandal Stadthallenbad ist noch nicht ausgestanden

Kosten in Millionenhöhe könnten auf Wien zukommen

Utl.: Kosten in Millionenhöhe könnten auf Wien zukommen =

Wien (OTS) - Der Skandal rund um das Stadthallenbad zieht weiter
seine Kreise. Nachdem Totalversagen des damaligen SPÖ-Stadtrats
Oxonitsch beim Umbau, dürften auf die Stadt Wien und damit auf die
Steuerzahler noch nicht abschätzbare Kosten zukommen. Nachdem die
stadteigene Sportstätten Betriebs GmbH einem beauftragten Glasbetrieb
sämtliche Zahlungen verweigerte, ging der Chef der Firma vor Gericht
und bekam nun Recht. 140.000 Euro muss die Stadt Wien zahlen, dazu
kommen Gerichtskosten und Verzugszinsen – in Summe geht es um 280.000
Euro –, wie der „Kurier“ heute berichtete.

„Es ist zu befürchten, dass dies nicht der einzige Prozess im
Zusammenhang mit dem Stadthallenbad bleiben wird, bei dem die Stadt
Wien den Kürzeren zieht. Offenbar ist es gelebte Praxis, dass man bei
Bauprojekten so lange herumwurschtelt, bis gar nichts mehr geht, die
Kosten parallel dazu explodieren und man dann versucht, beauftragten
Kleinunternehmern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Das ist
letztklassig, die Stadtregierung darf sich nicht einfach aus der
Verantwortung stehlen“, fordert der Wiener FPÖ-Klubobmann Dominik
Nepp und erinnert daran, dass sich die Geschichte beim Bau des
Krankenhaus Nord offenbar zu wiederholen scheint. „The same procedure
as every time.“ (Schluss)

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