• 01.04.2016, 10:36:59
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Flucht: Kirche verstärkt deutsch-österreichische Zusammenarbeit

Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Katholische Aktion Österreich planen gemeinsame Konferenz zu Flucht und Integration

Utl.: Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Katholische Aktion
Österreich planen gemeinsame Konferenz zu Flucht und
Integration =

Wien (KAP) - Flucht und Integration sind gemeinsame Herausforderungen
in Europa und die kirchlichen Laienorganisationen in Deutschland und
Österreich antworten darauf mit verstärkter Zusammenarbeit. Das ist
das Ergebnis eines Spitzengesprächs der Präsidentin der Katholischen
Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer, mit dem Präsidenten des
Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, der zu
diesem Zweck am Donnerstag nach Wien gekommen war. Konkret
vereinbarten KAÖ und ZdK eine gemeinsame Konferenz zu Flucht und
Integration, die im Herbst unter dem Motto "Ich war fremd und ihr
habt mich aufgenommen" in Kärnten stattfinden wird.

Es gebe derzeit "europaweit viele Initiativen von christlichen Laien,
die sich im Geist des Evangeliums in beeindruckender Weise in der
Aufnahme und Integration von Flüchtlingen engagieren. Diese vielen
Christen wollen wir ermutigen und ihnen die Möglichkeit geben, sich
auszutauschen und zu vernetzen", erklärten Sternberg und
Schaffelhofer zu den Zielen der Tagung. Weiter sollen Möglichkeiten
der Unterstützung von Flüchtlingen und Vertriebenen in Syrien und den
angrenzenden Staaten im Nahen Osten vorgestellt werden.

Das Treffen in Wien war gleichzeitig Startschuss für die Vorbereitung
der Konferenz, zu der Fachleute und in der Flüchtlingsarbeit
Engagierte aus ganz Europa und aus den Herkunftsländern eingeladen
werden. Teil der Tagung werde auch eine Fahrt an eine Grenzstation
sein. "Unabhängig von der politischen, gesellschaftlichen und auch
kirchlichen Stimmung, die in den einzelnen europäischen Ländern
unterschiedlich ausgeprägt sind, bleibt es unser Auftrag vom
Evangelium her, jenen zu helfen, die vor Krieg und Verfolgung
fliehen. Neben der Aufnahme braucht es dafür viele gezielte Maßnahmen
zur Integration. Dazu müssen wir uns auch europäisch und
international mehr als bisher zusammentun, gegenseitig verstehen und
unterstützen", erklärten Sternberg und Schaffelhofer nach dem ersten
Treffen dieser Art.

((ende)) PWU/HKL
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