• 01.04.2016, 09:41:16
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ÖAMTC: Wie man beim Sightseeing Zeit spart

City Cards und Vorabbuchungen helfen, lange Wartezeiten zu vermeiden

Utl.: City Cards und Vorabbuchungen helfen, lange Wartezeiten zu
vermeiden =

Wien (OTS) - Lange Warteschlangen vor den wichtigsten
Sehenswürdigkeiten und Besichtigungen, die oft erst nach Voranmeldung
möglich sind – diese Umstände kennen viele Touristen.
ÖAMTC-Touristikerin Kristina Tauer hat daher nützliche
Sightseeing-Tipps für Städtereisende zusammengetragen.

* City Cards: "Mittlerweile bietet fast jede Metropole eine Variante
dieses Städtepasses, mit dem Reisende häufig lange Warteschlangen
vermeiden können, an. Eine City Card zahlt sich also aus", rät Tauer.

In Rom ermöglicht die City Card z.B. den Zugang zu Sondereingängen
des Vatikans sowie der Vatikanischen Museen. Zwei Sehenswürdigkeiten,
vor denen sich jeden Tag Menschenschlangen bilden. Mit dem Londoner
City Pass können Urlauber einen bevorzugten "Fast-Track"-Einlass
nützen, u.a. zu folgenden Sehenswürdigkeiten: Tower of London, Tower
Bridge, Windsor Castle, Kensington Palace und London Zoo. Für Inhaber
des Paris Passes stehen unter anderem beim Louvre, beim Musée d’Orsay
und beim Centre Pompidou eigene Schnellspuren am Einlass zur
Verfügung. Und auch in New York gibt es für Inhaber des New York
Passes "Fast Track"-Eintritte – unter anderem für das Guggenheim
Museum, das MOMA und das 9/11 Memorial Museum.

* Tickets vorab buchen: "Für die meisten Sehenswürdigkeiten können
Besucher die Eintrittskarten oder auch geführte Touren bequem vorab
im Internet reservieren und so die Warteschlangen umgehen, etwa im
Van Gogh Museum in Amsterdam. Aber Achtung: Für vorab gebuchte
Tickets gelten oft fixe Einlasszeiten", warnt Tauer. Es lohnt sich
außerdem, die Preise für geführte Touren zu vergleichen, da manche
Anbieter saftige Aufschläge verlangen.

Bei einigen Attraktionen bleibt Urlaubern jedoch meist keine Wahl,
als sich vorab anzumelden. "Oft ist ein Besuch ohne Anmeldung
überhaupt nicht möglich oder man wartet völlig umsonst mehrere
Stunden. Das ist z.B. bei der Alhambra in Granada, der Galleria
Borghese in Rom, der Berliner Reichstagskuppel und dem Eiffelturm in
Paris der Fall", so die Club-Touristikerin. Das Anne Frank Haus in
Amsterdam kann zu bestimmten Zeiten nur mit einem Online-Ticket mit
Zeitfenster besucht werden.

* Rechtzeitig informieren: Man ist grundsätzlich gut beraten, sich
vorab detailliert über die verschiedenen Möglichkeiten zum Besuch der
gewünschten Sehenswürdigkeiten zu informieren. Hin und wieder gibt es
nämlich einfache Tricks, um lange Schlangen zu vermeiden. Das Ticket
für das Kolosseum in Rom gilt ebenso für den Palatin-Hügel, an dessen
Kasse weit weniger los ist. In Cinque Terre, einem aus fünf Orten
bestehenden Küstenstreifen in Ligurien, soll künftig nur noch einer
begrenzten Anzahl Besuchern der Zugang pro Tag erlaubt sein.
Touristen können sich via App im Vorfeld informieren, welche Orte an
einem Tag besonders stark besucht sind.

Infos zu europäischen Städten und Sehenswürdigkeiten finden
Reisende unter www.oeamtc.at/cityguide.

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