• 31.03.2016, 20:25:42
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Wahlauftakt (6): Ein Staatsoberhaupt, das das Land zusammenhält! – Rudi Hundstorfer!

SPÖ Wien-Vorsitzender, Bürgermeister Häupl am Wahlauftakt von SPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer

Utl.: SPÖ Wien-Vorsitzender, Bürgermeister Häupl am Wahlauftakt von
SPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer =

Wien (OTS/SPW) - „Wie Rudi Hundstorfer vom Hundesteuerreferat zum
höchsten Amt im Staat – dagegen ist die Geschichte vom Tellerwäscher,
der es zum Millionär schafft, eine Kleinigkeit!“, betonte der Wiener
SPÖ-Vorsitzende, Bürgermeister Dr. Michael Häupl am Donnerstagabend
im Rahmen des Wahlauftakts von SPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat,
Rudolf Hundstorfer, in Floridsdorf. Die Wahlauseinandersetzung sei
aber auch eine nachdenklich stimmende Situation, wo man
Grundsätzliches debattieren müsse, so Häupl: „Ich habe Rudi
Hundstorfer als Gewerkschafter für die Gemeindebediensteten
kennengelernt – für jemanden, der wie ich aus einer
Jugendorganisation kommt, ist das nicht der gleiche Hintergrund. Es
hat sich aber eine ganz hohe persönliche Sympathie ergeben, die von
wechselseitigen Respekt gekennzeichnet ist – vor der Meinung, der
Arbeit und der Leistung des Anderen.“****

Kürzlich habe er mit dem Schriftsteller Peter Turrini unter anderem
die Frage diskutiert, so Häupl: „Was ist eigentlich die heutige
Aufgabe der Gewerkschaft? Ist nicht schon alles erreicht? Meine These
ist: Das schon gar nicht. Je mehr wir von Globalisierung reden, umso
weniger können wir re-nationalisieren, sondern haben im Rahmen der
internationale Arbeiterbewegung zu agieren und Aktionen zu setzen.“
Gleichzeitig habe die Gewerkschaftsbewegung für den Einzelnen und
seine Interessen da zu sein. „Das miteinander zu verbinden, das habe
ich immer an Rudi Hundstorfer geschätzt, gleich ob er bei der Stadt
Wien tätig war, als Gewerkschaftspräsident oder als Sozialminister.“

Hundstorfer sei es ein „fundamentales Anliegen“, den sozialen
Zusammenhalt in der Gesellschaft zu gewährlisten. Man werfe der
Sozialdemokratie oft vor, keine Visionen zu haben: „Aber die Vision
vom sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft wird uns nicht loslassen.
Wir wissen, dass wir sie nicht so ohne weiteres von heute auf morgen
erreichen werden. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, das stand schon
im Hainfelder Programm. Aber ist es deswegen falsch, weil wir das bis
heute nicht erreicht haben? Nein natürlich nicht, es ist eine
bedeutende Vision dafür, dass der soziale Zusammenhalt gewährleistet
bleibt!“

Hundstorfer habe die größte Krise in der Geschichte des ÖGB
bewältigt: „Davor habe ich lebenslangen Respekt. Das war eine extreme
Herausforderung.“ Die Sozialdemokratie werde immer wieder ironisch
als Arzt am Krankenbett des Kapitalismus bezeichnet – „das ist mir
immer noch lieber, als einfach daneben zu stehen und dumm zu reden“,
so Häupl, der festhielt: „Wir helfen jenen, die ohne diese Hilfe der
Sozialdemokratie vor existenziellen und materiellen Problemen stehen
würden.“

Abschließend unterstrich Häupl: „Es ist nicht egal, wer
Bundespräsident ist in diesem Land, und es ist unendlich wichtig,
dass jemand als Bundespräsident gewählt wird, dem es ein tiefes
Anliegen ist, diesen sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft zu
erhalten! Denn Armut frisst Demokratie. Wer das nicht versteht, dem
ist im Prinzip auch nicht zu helfen. Wenn wir eintreten, für Lösungen
der sozialen Frage, wenn wir für einen
Bundespräsidentschaftskandidaten eintreten, dem soziale Gerechtigkeit
ein tatsächliches tiefes persönliches Anliegen ist, dann ist das ein
Beitrag zur Erhalt der Demokratie in diesem Land! Es läuft so vieles
auseinander in der Gesellschaft, es sind so viele Elemente der
Destruktion unterwegs, wir brauchen ein Staatsoberhaupt, der das
zusammenhält. Das ist der Rudi Hundstorfer!“ (Schluss) tr

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