• 31.03.2016, 16:23:56
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BZÖ-Korak: Keine Flüchtlinge aus sicheren Drittstaaten mehr aufnehmen!

BZÖ gegen Registrierzentren beim Karawankentunnel und in Thörl-Maglern

Utl.: BZÖ gegen Registrierzentren beim Karawankentunnel und in
Thörl-Maglern =

Klagenfurt (OTS) - "Die rot-schwarze Bundesregierung findet noch
immer keine vernünftige Antwort auf das derzeitige Asylchaos. Das
beweist das Vorhaben gleich zwei Registrierzentren ähnlich jenem im
steirischen Spielfeld auch an der Kärntner Grenze errichten zu
wollen. Wieder einmal wird dem Drüberfahren der Vorrang gegeben.
Totales Chaos wird dann eintreten, wenn jene, die nach Italien oder
Slowenien zurückgeschickt werden, dort nicht aufgenommen werden",
warnt LAbg. Willi Korak. Er fordert ein Querlegen und massiven
Widerstand von Landeshauptmann Kaiser. Dieser müsse für die
Bevölkerung trag- und zumutbare Alternativen entwickeln. "Ständig
werden die Kärntnerinnen und Kärntner von Wien aus überrumpelt“.
Statt Registrierzentren in Kärnten brauche es diese an der
EU-Außengrenze. „Auch machen andere Mitgliedsstaaten der EU immer
noch keinerlei Anstalten ihrer humanitären Verpflichtung
nachzukommen“.

Korak habe keinerlei Verständnis für Flüchtlinge, die aus sicheren
Drittstaaten nach Österreich drängen. "Es ist kein Wunschkonzert,
wann und wo Asylanträge gestellt werden. Daher sind europaweite
einheitliche soziale Standards ein absolutes Muss“.

Die europäische Union kann nur im Kampf gegen die Ursache des
Schlepperübels das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen.
"Schutzzonen und Aufnahmezentren an den Außengrenzen der europäischen
Union würden wesentlich zur sofortigen Entspannung der Lage
beitragen. Die eigene Bevölkerung muss und wird für das BZÖ immer an
erster Stelle stehen", unterstreicht Korak.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KBZ

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