• 31.03.2016, 14:43:37
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Khol zu 80 Jahren Wehrpflicht: „Reform der Wehrpflicht endlich umsetzen! Die Zeit der Jungen nicht verschwenden!"

Mehr Heeresbudget nicht als Selbstzweck, sondern als Turbo für nötige Reformen

Utl.: Mehr Heeresbudget nicht als Selbstzweck, sondern als Turbo für
nötige Reformen =

Wien (OTS) - Morgen, Freitag, jährt sich die Einführung der
allgemeinen Wehrpflicht in Österreich zum 80. Mal. Dr. Andreas Khol
hält dazu fest:

„Die Bürgerinnen und Bürger Österreichs haben erst 2013 in der
Volksbefragung der Beibehaltung der Wehrpflicht ein deutliches Votum
erteilt. Wie damals stehe ich heute und auch in Zukunft für dieses
Prinzip ein. Aber: Die damals vereinbarten Reformen sind heute noch
immer nicht vollständig umgesetzt. Als Bundespräsident verstehe ich
mich als Trainer der Bundesregierung, der dort eingreift, wo Reformen
still stehen. Der dort verbindet, wo sich Gräben auftun. Das gilt
auch für diese wichtige Reform.“

Dr. Andreas Khol betont zudem: „Ich habe am 08. März bei meiner
Besichtigung der neuen Grenzanlage in Spielfeld ganz klar öffentlich
festgehalten: Polizei und Bundesheer stehen vor neuen Aufgaben! Diese
Aufgaben erfordern mehr finanzielle Mittel. Mittlerweile haben sich
zwei weitere Kandidaten dieser Forderung angeschlossen. Wir brauchen
jetzt den Schulterschluss der Patrioten! Als Oberbefehlshaber des
Bundesheeres werde ich meine verfassungsgemäßen Befugnisse sehr breit
verstehen und auch nutzen. Fest steht nämlich auch: Mit dem
zusätzlichen Budget sind auch die aufgeschobenen Reformen
umzusetzen!“

„Zur Wehrpflicht selbst halte ich weiters fest: Eine Ausweitung der
derzeit sechsmonatigen Wehrpflichtzeit kann es frühestens nach der
Umsetzung der Reformen geben! Wir dürfen die Zeit der jungen Menschen
nicht verschwenden, sondern sollen alles daran setzen, diese Monate
im Dienste Österreichs sinnvoll und für die persönliche Zukunft der
Jungen gewinnbringend zu nutzen! Ansonsten geht die wichtige
Integrationsfunktion des Wehrdienstes, die nachhaltige Bindung der
jungen Menschen an ihre Heimat Österreich verloren“, weist Dr.
Andreas Khol abschließend auf aktuelle Debatten in diesem
Zusammenhang hin.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KHO

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