- 31.03.2016, 09:45:01
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Musikfestival „Electric Spring“ im MuseumsQuartier Wien
Wien (OTS) - Crack Ignaz+Wandl, Maja Osojnik & Patrick Wurzwallner
aka Zsamm, Sixtus Preiss, Kœnig oder Infinite Pal – das sind nur
einige Highlights des dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindenden
Musikfestivals „Electric Spring“ in Kooperation mit der Stadt Wien
und der Ausstellung „The Promise of Total Automation“ in der
Kunsthalle Wien. Kuratiert von Katharina Seidler widmet sich das
Festival am 08. und 09. April erneut der elektronischen Musik, wobei
der Schwerpunkt heuer auf Spielarten elektronischer Musik zwischen
Pop, Clubdancefloor, Noise und Avantgarde liegen wird. Auftakt an
beiden Tagen sind Konzerte im MQ Haupthof, der Eintritt zu allen
Veranstaltungen ist frei.
„Wien pulsiert und ist so lebendig, bunt und vielfältig wie noch nie
- das gleiche gilt für das heimische Musikleben. So ist es nur
logisch, dass die Elektronikszene heuer zum zweiten Mal das
MuseumsQuartier erobert und dem Publikum seine gesamte Vielfalt von
Electronic über Hip-Hop, Clubmusik bis zu Experimental präsentiert.
Die Stadt gehört allen, die in ihr leben und alle sollen an ihrem
kulturellen Leben auch teilhaben können. Daher freut es mich
besonders, dass auch dieses Jahr ein breites Publikum bei freiem
Eintritt Highlights der neuen Wiener Musikszene erleben wird. Kommen
Sie, hören und schauen Sie sich das an!“ so Wiens Kulturstadtrat
Andreas Mailath-Pokorny.
Christian Strasser, Direktor MuseumsQuartier Wien ergänzt: „Mit
‚Electric Spring‘ hat sich ein neues tolles Musikevent zum Start in
die Sommersaison etabliert, das elektronische Musik einer breiten
Öffentlichkeit zugänglich macht und damit sowohl eine Bereicherung
für das MuseumsQuartier als auch die gesamte Stadt ist. Durch die
jährlich wechselnden KuratorInnen können sich die BesucherInnen zudem
jedes Jahr auf neue spannende Akzente freuen. Gleichzeitig gibt es
erneut eine Zusammenarbeit mit zahlreichen MQ Institutionen wie
Kunsthalle Wien, mumok oder Leopold Museum mit dem Café Leopold,
sowie dem sound:frame-Festival als externen Partner, wodurch das
Festival über die Grenzen des MQ hinausgeht“.
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr präsentiert „Electric Spring“ im
MuseumsQuartier Wien in Kooperation mit der Stadt Wien und der
Kunsthalle Wien erneut populäre und herausragende KünstlerInnen der
österreichischen Elektronik-Musikszene. Im Fokus stehen dieses Mal
Klänge, die den Begriff der elektronischen Musik auf verschiedenste
Arten interpretieren: Als elektronischen Pop zwischen fröhlich und
nachdenklich, als innovative Clubmusik oder als
bewusstseinserweiternde Reise in experimentelle Gefilde von Noise bis
Jazz. Konzerte werden sowohl in den verschiedenen MQ Locations, wie
Kunsthalle Wien, mumok Hofstallungen oder Café Leopold inkl. Salon
Leopold als auch im MQ Haupthof stattfinden. Zudem gibt es in
Kooperation mit dem sound:frame-Festival Visuals, etwa in Form einer
begehbaren Visualinstallation von Tagtool.
Kuratorin Katharina Seidler, seit Jahren als Musikjournalistin aus
Wien bekannt, anfangs bei Skug und The Gap, heute bei Radio FM4 (u.a.
„Im Sumpf“) und als Partykolumnistin der Falter Stadtzeitung will
diesmal die experimentelleren Ecken der Clubmusik an den
Schnittstellen zu etwa Noise oder Jazz beleuchten: „Clubdancefloor
und Avantgarde-Festival entdecken immer mehr Gemeinsamkeiten, und
auch ‚Electric Spring‘ soll 2016 zu einem solchen Knotenpunkt werden.
Durch die Einbindung von Co-Hosts und Kollektiven auf den einzelnen
Bühnen werden jene Menschen Teil des Festivals, die mit ihren
Veranstaltungen und Projekten die heimische Elektronikszene zu dem
machen, was sie ist.“
Eine interessante inhaltliche Verbindung ergab sich heuer in der
Verknüpfung von „Electric Spring“ mit der Ausstellung „The Promise of
Total Automation“ in der Kunsthalle Wien. Die Ausstellung,
thematisiert das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine und zeigt
künstlerische Positionen, die sich mit den sozialen und politischen
Auswirkungen der Automatisierung von Beginn der Industriellen
Revolution bis in die digitale Zukunft auseinandersetzen. Im Rahmen
des Festivals wird die Ausstellung jeweils von 19 bis 23 Uhr bei
freiem Eintritt geöffnet sein.
Programm
Freitag, 08.04., ab 19h
Nach der offiziellen Eröffnung mit Wiens Kulturstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny sowie MQ Direktor Christian Strasser folgt auf der
Open-Air-Bühne im MQ Haupthof um 19.30 Uhr das erste Highlight: Die
Wiener Elektro-Pop-Punk-Band KIDS N CATS, ein früherer FM4 Soundpark
Act des Monats, hat neben den farbenfrohen Songs ihres Debütalbums
„Kaos“ auch ihre aktuelle Single „TDP“ und weiteres, neues Material
im Gepäck. Danach präsentieren der Salzburger Rapper Crack Ignaz und
der Wiener Produzent Wandl mit „Geld Leben“ ihr erst kürzlich
veröffentlichtes vielbeachtetes gemeinsames Album.
Ab 22.30 Uhr stehen dann in der Kunsthalle Wien mit Uli Kühn und
Christine Schörkhuber aka Canned Fit zwei Acts aus dem Umfeld des
Fluc-Clubs Moozak sowie das Viennoise DJ-Kollektiv auf dem Programm,
die Visuals kommen von sound:frame/Tagtool. Weitere Bühnen sind ab
22.30 Uhr die mumok Hofstallungen, gehostet und präsentiert von der
Clubnacht Bliss, mit Fauna DJ-Set, Philipp Quehenberger, Battle-ax,
Jung an Tagen, Forever Traxx und Klitclique.
Im Café Leopold bzw. Salon Leopold stehen ab 22 Uhr das Brunnhilde
DJ-Kollektiv, Buffered Multiple, Masha Dabelka & Misonica, Kimyan Law
sowie Kœnig auf dem Programm. Lukas König wird dabei den Salon
Leopold mit seinem Avant-Hip Hop-Projekt Kœnig bespielen, das im
Herbst erst bei einer ausführlichen Tour mit Bilderbuch auch
deutschlandweit auf großen Bühnen bestanden hat.
Samstag, 09.04., ab 19.30h
Um 19.30 Uhr eröffnet Maja Osojnik im MQ Haupthof, die ihr soeben
herausgekommenes Solo-Debütalbum „Let them grow“ zwischen
experimenteller Elektronik und avantgardistischem Pop in einer
Live-Duo-Show mit Patrick Wurzwallner unter dem Namen Zsamm
vorstellt. Ebenfalls mit neuem Material tritt als weiterer Act im MQ
Haupthof der Jazz-Elektronik-Freigeist Sixtus Preiss in
Quartett-Formation gemeinsam mit Manu Mayr (Bass), Peter Rom
(Gitarre) und Lukas König (Drums) auf.
Eine Uraufführung präsentiert um 22.30 Uhr Patrick Weber, der in der
Kunsthalle Wien erstmals den eklektischen Maximalismus seines
früheren Queer-Pop-Projekts Crazy bitch in a Cave unter seinem neuen
Alter Ego Infinite Pal mittels Piano, Loops und Live-Gesang in
atmosphärischen Minimal-Pop verwandelt. Danach lässt Asfast seine
Gerätschaften krachen und fauchen, bevor ein DJ-Team aus Anna Leiser,
The Reboot Joy Confession und Tobsi Tobsen zum Tanzen einlädt. Dazu
wird der Raum vom Visualisten Tagtool mit zahlreichen Beamern in eine
begehbare Visualinstallation umgewandelt.
Ab 22.30 Uhr werden dann wieder in der Kunsthalle Wien, den mumok
Hofstallungen, im Café Leopold sowie im Salon Leopold zahlreiche Acts
bis in die Morgenstunden auftreten. Auf dem Programm stehen unter der
Schirmherrschaft der Veranstaltungsreihe Struma+Iodine, Peter Kutin,
Shampoo Boy, Nachtbote und Stirn Prumzer + Patrick Lechner mit der
Performance Deep Major Bätzi Error. Weiter Acts der Nacht sind Mieux,
das Discus Throwers DJ-Kollektiv, Monophobe, Antonia sowie die in
Barcelona lebende, österreichische Produzentin und DJ Zora Jones.
Die Visuals im Leopold Salon werden an beiden Abenden ebenfalls aus
dem sound:frame-Umfeld stammen, und zwar von den Crews Karga & the
8th Kind und Susita.
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