- 25.03.2016, 12:45:17
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LR Schwarz zu Integratiosmitteln für Schulen: NÖ wird weiterhin für Bund in Vorlage treten müssen
St. Pölten (OTS/NÖI) - Bereits mehr als 2.400 Flüchtlingskinder
besuchen eine Schule in Niederösterreich. Zu den nun zusätzlich
genehmigten Planstellen für Sprachkurse aus dem Integrationstopf
merkt Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz an: „Wir finanzieren
in Niederösterreich bereits jetzt weit über 80
Vollzeit-Lehrerdienstposten um die zusätzlichen Schülerinnen und
Schüler der aktuellen Flüchtlingsproblematik bestmöglich in das
Bildungssystem integrieren zu können. Die zusätzlichen 31 Planstellen
speziell für Sprachkurse tragen zur Linderung der schwierigen
Situation bei, reichen aber bei weitem nicht aus, um die Situation in
unseren Bildungseinrichtungen vollständig zu entspannen. Wir werden
daher auch in den nächsten Monaten von Seiten des Bundeslandes
Niederösterreich in enger Abstimmung mit dem Amtsführenden
Präsidenten des Landesschulrates für Niederösterreich Mag. Johann
Heuras zusätzliche Dienstposten bereitstellen und finanzieren.
Außerdem hoffe ich, dass die Zusage zur vollständigen Finanzierung
der zusätzlich benötigten Posten durch die Frau Bildungsminister auch
bei der Abrechnung noch gültig ist.“
Abschließend merkt Schwarz an: „Unsere Lehrerinnen und Lehrer leisten
in dieser herausfordernden Zeit Großartiges. Ich warne aber davor,
das System zu überlasten. Wir müssen für einen reibungslosen Ablauf
der Bildungswege unserer Kinder sorgen und endlich die nötigen Mittel
dafür zur Verfügung stellen. Ich werde nicht müde zu betonen,
besonders in der momentanen Lage, dass wir bei jedem Flüchtlingskind
einen kleinen Sieg feiern können, wenn wir es gut ins Schulsystem und
in die Gesellschaft integrieren können.“
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