- 25.03.2016, 10:36:45
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Schmid: Schwere Vorwürfe gegen Hofer
Wer in dubiose Geschäfte verwickelt ist, hat im Rennen um das höchste Amt im Staat nichts verloren
Utl.: Wer in dubiose Geschäfte verwickelt ist, hat im Rennen um das
höchste Amt im Staat nichts verloren =
Wien (OTS/SK) - „Den schweren Vorwürfen gegen den Dritten
Nationalratspräsidenten und FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Hofer muss
so rasch wie möglich nachgegangen werden“, macht
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid am Freitag im Gespräch mit
dem SPÖ-Pressedienst unmissverständlich klar. Die Zeitschrift „News“
hat eine eidesstattliche Erklärung des ehemaligen Geschäftsführers
der Firma, in der Hofer Vorstandsmitglied war, veröffentlicht. Dieser
behauptet, Hofer hätte einem Geschäftspartner gegen Geld die
österreichische Staatsbürgerschaft angeboten. „Das sind ernste
Anschuldigungen, die in jedem Fall so bald wie möglich von den
Behörden geklärt werden müssen. Eines ist jedoch klar: Einem
Präsidentschaftskandidaten steht dieser Fall nicht gut zu Gesicht“,
betont Schmid. ****
Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer hat fünf Fragen an Hofer:
Hat der FPÖ-Präsidentschaftskandidat einem iranischen Asylwerber die
österreichische Staatsbürgerschaft gegen Geld versprochen? Hat Hofer,
der damals Luftfahrtsprecher der FPÖ war, persönliche oder
wirtschaftliche Vorteile durch seine Tätigkeit als
Vorstandsvorsitzender einer privaten Fluglinie erhalten? Wurde das
von Hofer angeführte Einkommen aus seiner Tätigkeit bei der Fluglinie
auf seine Initiative (oder der seiner Parteifreunde) von den
öffentlichen Einkommenslisten von Parlamentsabgeordneten entfernt?
Hat Norber Hofer einen Termin mit einem vermeintlichen iranischen
Investor für die besagte Fluglinie in den Räumlichkeiten des
Parlaments abgehalten? Hat Hofer seine Stellung als Politiker
genutzt, um sich selbst zu bereichern oder die geschäftlichen
Interessen eines Schulfreundes zu unterstützen?
„Sollte Hofer auch nur eine dieser Fragen mit ja beantworten, hat er
seine Kandidatur umgehend zurückzuziehen. Wer in derart dubiose
Geschäfte verwickelt ist, hat im Rennen um das höchste Amt im Staat
nichts verloren. Denn moralische Integrität ist eine für einen
Bundespräsidenten unverzichtbare Tugend“, unterstreicht Schmid.
(Schluss) ve/bj
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