- 24.03.2016, 14:49:02
- /
- OTS0128 OTW0128
Leopold Museum: Neues Corporate Design von c satek zum Auftakt des Ausstellungsjahres.
Hans-Peter Wipplinger: „Grenzen aufbrechen und Kunst noch mehr Platz einräumen“

Utl.: Hans-Peter Wipplinger: „Grenzen aufbrechen und Kunst noch mehr
Platz einräumen“ =
Wien (OTS) - Das Leopold Museum startet mit einem umfassenden
Relaunch des Corporate Design in die neue Frühjahrssaison. Die
bevorstehenden Ausstellungen zu Wilhelm Lehmbruck, dem bedeutendsten
Bildhauer des deutschen Expressionismus und zur zeitgenössischen
belgischen Künstlerin Berlinde De Bruyckere – beide ab 8. April im
Leopold zu sehen – erscheinen bereits im neuen grafischen Gewand.
Hans-Peter Wipplinger, dem neuen museologischen Direktor des Leopold
Museum, gelang es den renommierten kunst- und kulturerfahrenen Werber
Christian Satek für diese ebenso spannende wie heikle Aufgabe zu
gewinnen. In wenigen Monaten entwickelte die Agentur gemeinsam mit
dem Leopold Museum Direktorium Hans-Peter Wipplinger und Gabriele
Langer sowie Tina Zelenka (Marketing) und Nina Haider (Grafik) mit
großem Engagement eine völlig neue Bildsprache.
Hans-Peter Wipplinger: „Das von mir initiierte Ausstellungsprogramm
umfasst herausragende Kunst aus den letzten zwei Jahrhunderten. Das
neue Corporate Design erzeugt eine klassisch-zeitlose, aber auch
moderne Anmutung und ist somit für Kunst vom 19. Jahrhundert bis in
die Gegenwart gleichermaßen verwendbar.“
Das Redesign ist eine konsequente aber unkonventionelle
Weiterentwicklung der bisherigen Unternehmensgrafik. Unter Verwendung
der in den fünfzehn Jahren seines Bestehens gut eingeführten
Wort-Bildmarke des Museums, die neben dem Schriftzug LEOPOLD MUSEUM
eine Figur aus einer Schiele-Skizze zeigt, und der Schrift „The Sans
Plain“ gelang ein umfassender Rebrush.
„Waren bisher Schrift und Sujet streng getrennt, lösen sich diese
Grenzen nun auf um der Kunst bzw. dem Sujet noch mehr Platz
einzuräumen“, so der Direktor des Leopold Museum. Dazu wurden Logo
und sämtliche schriftlichen Informationen wie etwa Titel oder
Laufzeit der Ausstellung aus dem bisherigen monochromen Schriftbalken
gleichsam mit der Schere ausgeschnitten und die dadurch entstehenden
Schriftstreifen über das Sujet „geklebt“. Die Ränder der Streifen
wurden dabei bewusst asymmetrisch beschnitten. Das Ergebnis erinnert
ebenso an Jamie Reids legendäres NEVER MIND THE BOLLOCKS Cover der
Punkband Sex Pistols (1977) wie an Décollagen von Dada über Mimmo
Rotella bis Asger Jorn.
Christian Satek schafft es nonchalant aus diesem urban-trashigen
Ansatz eine höchst elegante Linie zu entwickeln. Die Papierstreifen
belassen ein Maximum an Bildfläche und geben dennoch den Sujets den
nötigen Halt. „Es war mir wichtig, mit dem neuen visuellen Auftritt
einen Bezug zu den bis heute radikal anmutenden Ausstellungsplakaten
von Secessionskünstlern wie Schiele und Klimt herzustellen“, so
Christian Satek.
Die Neugestaltung umfasst sämtliche Print-Werbemittel wie
Ausstellungsplakate, Einladungen, Folder oder Transparente, darüber
hinaus Presseunterlagen und Inserate. Der E-Newsletter des Leopold
Museum wird ebenfalls neu gestaltet und auch die Website des Museums
wird sukzessive dem neuen Design angepasst.
Christian Satek, einer der profiliertesten österreichischen Gestalter
für Markenentwicklung und Kommunikationsdesign hat legendäre
Kampagnen für u.a. Palmers und Römerquelle geschaffen. Seine Agentur
hat Erscheinungsbilder für Kunden wie Postbus, Knize, Kurkonditorei
Oberlaa und Agrarmarkt Austria geschaffen. Einen Schwerpunkt stellen
Kulturinstitutionen wie Albertina, Wien Museum, Theater an der Wien
und Liechtenstein Museum dar. (www.satek.at).
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LPM