• 20.03.2016, 10:25:01
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Glatz: Pensionistenverband ruft alle ÖsterreicherInnen zum gemeinsamen Kampf gegen den Österreich-Aufschlag auf!

Wirtschaftsminister muss endlich härter gegen Preisabsprachen im Handel vorgehen – Senden Sie uns Ihre Beispiele für den Österreich-Aufschlag

Utl.: Wirtschaftsminister muss endlich härter gegen Preisabsprachen
im Handel vorgehen – Senden Sie uns Ihre Beispiele für den
Österreich-Aufschlag =

Wien (OTS) - „Österreichs Supermärkte und Drogerien sind die
zweitteuersten in Europa! Limonaden sind in Österreichs Supermärkten
um fast 60 Prozent teurer als in Deutschland, Mineralwasser um fast
40 Prozent! Die gleichen Butterkekse kosten in einem Wiener
Supermarkt um fast 70 Prozent mehr als in München, Eier sind
ebenfalls um fast 70 Prozent teurer. Dasselbe Bild bei den
Drogeriewaren: So bezahlt man für eine Dose Nivea Creme in
Deutschland unter drei Euro! In Österreich dagegen fast 6 Euro!
Schuld daran sind der Österreich-Aufschlag, die hohe
Marktkonzentration und illegale Preisabsprachen! Hier braucht es
rasch wirklich wirksame Maßnahmen, denn besonders sozial Schwächere –
darunter viele PensionistInnen – leiden unter den unverhältnismäßig
hohen Preisen!“, stellt Dr. Glatz, Konsumentenschutzsprecher des
Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) klar und fordert, dass
ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner endlich härter gegen Preissünder
und illegale Preisabsprachen vorgeht. ****

Pensionistenverband ruft auf: Schicken Sie uns Ihre Beispiele
für den Österreich-Aufschlag

„Keine Pensionsanpassung und keine Steuerentlastung können
ausgleichen, was die Teuerung Österreichs PensionistInnen Tag für Tag
aus ihren Börseln stiehlt. ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner muss
hier rasch in die Gänge kommen!“, fordert Dr. Glatz und ruft die
ÖsterreicherInnen auf, den Pensionistenverband im Einsatz gegen die
Teuerung zu unterstützen: „Schicken Sie uns Ihre Beispiele für den
Österreich-Aufschlag in Österreichs Supermärkten und Drogerien! Per
Post: Pensionistenverband Österreichs, Abteilung Presse, Gentzgasse
129, 1180 Wien oder per E-Mail an presse@pvoe.at! Gemeinsam können
wir den Druck noch weiter erhöhen! Denn es braucht rasch ein starkes
Maßnahmenpaket um der Teuerung endlich einen Riegel vorzuschieben!“,
betont der PVÖ-Konsumentenschutzexperte.

Wettbewerbsbehörde muss personell und finanziell gestärkt
werden

„Dass es einen spürbaren Österreich-Aufschlag gibt, wird durch die
regelmäßigen Untersuchungen der Arbeiterkammer immer wieder schwarz
auf weiß belegt. Der jüngste Vergleich zwischen den 40 preiswertesten
Lebensmitteln in Berliner und Wiener Supermärkten zeigte einen
Preisunterschied von 20 Prozent! Dies ist durch nichts rational
erklärbar – außer durch Verletzungen des Kartellrechts! Dass diese
bei großen Handelsketten schändlicherweise inzwischen schon fast zum
guten Ton gehören, zeigen die Rekord-Kartell-Strafen gegen BILLA/REWE
(20,8 Millionen) und SPAR (30 Millionen)“, kritisiert Glatz! Daher
fordert der Pensionistenverband Österreichs ein Maßnahmen-Paket gegen
den Österreich-Aufschlag mit:

+ höhere Strafen bei festgestellten Preisabsprachen und
Veröffentlichung der Namen der betroffenen Firmen – Preissünder
müssen so hart abgestraft werden, dass sie gar nicht in Versuchung
geraten zu Wiederholungstätern zu werden
+ Teile der Bußgeldzahlungen müssen – wie im Regierungsprogramm
vereinbart – zum Ausbau des Konsumentenschutzes zweckgewidmet werden
+ Die unrechtmäßig erwirtschafteten Gewinne müssen von den
verurteilten Handelsketten abgeliefert werden und ebenfalls dem
Konsumentenschutz zu Gute kommen
+ eine personelle und finanzielle Aufstockung der
Bundeswettbewerbsbehörde, damit diese noch häufiger, engmaschiger und
strenger kontrollieren kann
+ das in der Wettbewerbsnovelle fixierte regelmäßige
Wettbewerbsmonitoring muss endlich starten
(Schluss)

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