• 18.03.2016, 11:36:05
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Grüne: Parteienübergreifender Schulterschluss als Zukunftsmotor für Kärnten

Einstimmiges Bekenntnis des Kärntner Landtags zum weiteren Vorantreiben der im Gange befindlichen Reformen

Utl.: Einstimmiges Bekenntnis des Kärntner Landtags zum weiteren
Vorantreiben der im Gange befindlichen Reformen =

Klagenfurt (OTS) - „Der einzigartige Schulterschluss aller
politischen Parteien des Kärntner Landtags zeigt, dass wir alle
gemeinsam bereit sind, für unser Land zusammenzustehen. Jetzt gibt es
die reale Chance, das Land Kärnten gemeinsam in die Zukunft zu führen
und die im Gange befindlichen Reformen weiter voranzutreiben –
angefangen bei der Verwaltungs- Haushalts- und Strukturreform“, sagt
LAbg. Reinhard Lebersorger, Finanzsprecher der Grünen im Kärntner
Landtag und meint weiter: „Die blau-orangen Schatten der
Vergangenheit, die verheerenden Konsequenzen der damaligen
Freunderlwirtschaft und Korruptionssumpfpolitik lasten schwer auf
Kärnten. Es wird wohl noch einige Zeit und Geduld notwendig sein,
damit dieser Totalschaden, der in Kärnten angerichtet wurde, halbwegs
behoben werden kann. Doch gemeinsam können und werden wir es
schaffen.“

LR Rolf Holub, der die Misere rund um die Hypo aufgedeckt und somit
noch Schlimmeres verhindert hat: „Zehn Jahre haben wir Grünen gegen
das System gekämpft. Wir haben gewarnt, wir haben die zuständigen
Stellen informiert, aber nichts ist passiert. Der Landtag wurde vom
System Haider ausgebremst, die Rechnungsabschlüsse wurden dem Landtag
vorenthalten und verweigert. Erst durch die Beharrlichkeit der Grünen
könnte diesem unappetitlichem Treiben Einhalt geboten werden. Wir
Grünen werden weiterhin für ein sauberes Kärnten kämpfen und lassen
uns von profitgierigen Finanzhaien nicht einschüchtern.“

„Bei den Heuschrecken ist der Hunger größer als das Hirn“, hält
Klubobfrau-Stellvertreter Michael Johann die Ablehnung des Angebots
für eine katastrophale Fehlentscheidung der Anleihegläubiger. Johann
fordert den Schulterschluss auch in der Landesregierung: „Das
Verhalten von Landesrat Ragger war bisher nicht hilfreich, weil er
gegen das Angebot Kärntens argumentiert und die Kelag ins Spiel
gebracht hat. Wesentliche Gläubiger wurden dadurch in ihrer
ablehnenden Haltung bestärkt. Ragger ist aber nicht Anwalt der
Gläubiger, sondern gut bezahlter Landesrat. Wenn Ragger die Anliegen
Kärntens nicht energischer vertritt, dann ist er rücktrittsreif!“

(Schluss)

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