Grüne: Parteienübergreifender Schulterschluss als Zukunftsmotor für Kärnten

Einstimmiges Bekenntnis des Kärntner Landtags zum weiteren Vorantreiben der im Gange befindlichen Reformen

Klagenfurt (OTS) - „Der einzigartige Schulterschluss aller politischen Parteien des Kärntner Landtags zeigt, dass wir alle gemeinsam bereit sind, für unser Land zusammenzustehen. Jetzt gibt es die reale Chance, das Land Kärnten gemeinsam in die Zukunft zu führen und die im Gange befindlichen Reformen weiter voranzutreiben – angefangen bei der Verwaltungs- Haushalts- und Strukturreform“, sagt LAbg. Reinhard Lebersorger, Finanzsprecher der Grünen im Kärntner Landtag und meint weiter: „Die blau-orangen Schatten der Vergangenheit, die verheerenden Konsequenzen der damaligen Freunderlwirtschaft und Korruptionssumpfpolitik lasten schwer auf Kärnten. Es wird wohl noch einige Zeit und Geduld notwendig sein, damit dieser Totalschaden, der in Kärnten angerichtet wurde, halbwegs behoben werden kann. Doch gemeinsam können und werden wir es schaffen.“

LR Rolf Holub, der die Misere rund um die Hypo aufgedeckt und somit noch Schlimmeres verhindert hat: „Zehn Jahre haben wir Grünen gegen das System gekämpft. Wir haben gewarnt, wir haben die zuständigen Stellen informiert, aber nichts ist passiert. Der Landtag wurde vom System Haider ausgebremst, die Rechnungsabschlüsse wurden dem Landtag vorenthalten und verweigert. Erst durch die Beharrlichkeit der Grünen könnte diesem unappetitlichem Treiben Einhalt geboten werden. Wir Grünen werden weiterhin für ein sauberes Kärnten kämpfen und lassen uns von profitgierigen Finanzhaien nicht einschüchtern.“

„Bei den Heuschrecken ist der Hunger größer als das Hirn“, hält Klubobfrau-Stellvertreter Michael Johann die Ablehnung des Angebots für eine katastrophale Fehlentscheidung der Anleihegläubiger. Johann fordert den Schulterschluss auch in der Landesregierung: „Das Verhalten von Landesrat Ragger war bisher nicht hilfreich, weil er gegen das Angebot Kärntens argumentiert und die Kelag ins Spiel gebracht hat. Wesentliche Gläubiger wurden dadurch in ihrer ablehnenden Haltung bestärkt. Ragger ist aber nicht Anwalt der Gläubiger, sondern gut bezahlter Landesrat. Wenn Ragger die Anliegen Kärntens nicht energischer vertritt, dann ist er rücktrittsreif!“

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