19. März ist „Tag zur Abschaffung der Zoo-Gefangenschaft“

EndZOO fordert ein Auslaufen aller Zoo-Gefangenschaften

Wien (OTS) - Am 19. März jährt sich Eisbär KNUTS Todestag zum fünften Mal. Der einst berühmteste Eisbär der Welt verstarb 2011 an einem bisher unbekannten Erreger. Die internationale Tierrechtsorganisation EndZOO erklärte den Todestag von Eisbär KNUT zum „Tag zur Abschaffung der Zoo-Gefangenschaft“. Nach Meinung der Tierschützer habe die entwürdigende Zurschaustellung, die Gefangenschaft und die Popularität von Eisbär KNUT auch dazu beigetragen, das falsche, verlogene und natur-entfremdende Missverhältnis zwischen Mensch und Tier in Zoo-Gefangenschaft zu demaskieren. Kein anderes in Zoo-Gefangenschaft befindliches Individuum, hatte einen so großen Hype ausgelöst wie KNUT und damit auch der Kritik an der Zoo-Gefangenschaft eine dringend notwendige Plattform geboten. Dieser Gedenktag soll, so die Tierschutz- und Tierrechtsorganisation, symbolisch für die vielen anderen noch in Zoos inhaftierten Tiere stehen und zum schnellstmöglichen Auslaufen aller Gefangenschaften auffordern und beitragen. In Deutschland und Österreich werden über eine halbe Million Tiere, in fast 1.000 Einrichtungen und auf über 20.000 Hektar in Gefangenschaft gehalten und ihrem Freiheitsdrang beraubt.

„Vor KNUTS Geburt pfiff die Öffentlichkeit immer wieder das verlogene Lied der Zoos. Doch nach dem 05.12.2006 hat KNUTS Popularität es erst ermöglicht, dass auch Kritiker der Zoo-Gefangenschaft immer mehr zu Wort kamen. KNUTS Bekanntheit, aber auch seine qualvolle Gefangenschaft, sollen nicht mehr in Vergessenheit geraten. In Form dieses jährlichen Gedenktages soll der Eisbär in uns weiterleben, noch mehr Empathie wecken und zum Ende jeder Zoo-Gefangenschaft mahnen. Zoos sind Institutionen des Unrechts“, so ZOO-Experte und EndZOO-Sprecher Frank Albrecht. „Mit diesem Tag erhalten nun auch alle anderen verbliebenen Inhaftierten endlich eine Stimme. Denn jedes Individuum hat Persönlichkeitsrechte, die noch immer mit den Füßen getreten werden. Wir von EndZOO senden an alle Zoo-Direktoren und deren Handlanger der Tierausbeutung erneut die Aufforderung:
Beendet endlich dieses unsägliche Unrecht an Tieren!“

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Frank Albrecht
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