"Sei keine Dreckschleuder": Müllvermeidungskampagne startet mit Mitmach-Aktion in die siebente Saison

Eisenstadt (OTS) - Die Initiative "Sei keine Dreckschleuder – Straßengräben sind keine Mülldeponie" startet Anfang April in die siebente Saison. Ziel der Initiative des Landes Burgenland, der Landesumweltanwaltschaft und des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit dem Burgenländischen Müllverband (BMV) ist es, das Umweltbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer zu stärken und die Bevölkerung zum aktiven Mitmachen einzuladen.

Am Mittwoch, dem 16. März 2016, wurde die neue Kampagne von "Sei keine Dreckschleuder" im Rahmen einer Pressekonferenz von Straßenbaulandesrat Helmut Bieler, WHR Mag. Karl-Heinz Heschl in Vertretung von Umweltanwalt WHR Mag. Werner Zechmeister und ORF-Landesdirektor Karlheinz Papst vorgestellt.

In der ersten Aktionswoche, von 4. bis 10. April, sind alle Burgenländerinnen und Burgenländer aufgerufen, Fotos von illegal entsorgtem Müll (z. B. Kühlschränke, Klobrillen, alte Möbel etc.) entlang von Straßengräben mit genauer Ortsangabe an den ORF Burgenland (kundendienst.burgenland@orf.at) zu schicken. Die Mitarbeiter des Streckendienstes der Landesstraßenverwaltung werden diese illegalen Müllplätze säubern und die gereinigten Stellen fotografieren.

In der zweiten Aktionswoche, von 13. bis 19. Juni 2016, werden diese Plätze in einem Vorher-Nachher-Vergleich auf burgenland.ORF.at zu sehen sein.

Straßenbaulandesrat Helmut Bieler: "Die Entsorgung von Abfall aus Straßengräben ist ein wesentlicher und permanenter Maßnahmen- und Kostenpunkt der Landesstraßenerhaltung. Für die Müllsammlungen ist in besonders stark betroffenen Straßenmeistereien jährlich ein Arbeitsaufwand von durchschnittlich 1.600 Arbeitsstunden erforderlich. Oftmals ist bereits innerhalb von nur drei Wochen ein Straßenabschnitt, der zuvor gereinigt wurde – insbesondere im Bereich von Grünflächen – wieder mit der gleichen Menge Müll übersät. Wir haben das Ziel mit dieser Kampagne den Müll langfristig zu reduzieren und somit Kosten für die Allgemeinheit einzusparen. Wir werden auch in diesem Jahr gemeinsam daran weiterarbeiten, dass der Müll in Zukunft dort landet, wo er auch hingehört – denn 'Sei keine Dreckschleuder - Straßengräben sind keine Mülldeponie!'"

WHR Mag. Werner Zechmeister: "Auch ich als neuer Umweltanwalt bin begeistert von der seit nunmehr sieben Jahren laufenden Kampagne, die ich gerne weiter unterstütze. Eines meiner Ziele ist es, bei der Bevölkerung Bewusstsein zu schaffen für die Vielfalt und Schönheit unserer Natur. Dies soll durch möglichst viel Aufklärung und Information über den fairen und nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt geschehen. Und genau diese Botschaft soll mit der Aktion 'Sei keine Dreckschleuder' vermittelt werden. Schließlich haben wir alle ein Recht auf eine saubere Umwelt."

ORF-Landesdirektor Karlheinz Papst: "Für den ORF Burgenland als öffentlich-rechtliches Medium ist es von zentraler Bedeutung, die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit aufzugreifen und dafür Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schaffen. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, Initiativen wie 'Sei keine Dreckschleuder' zu unterstützen. Wir begleiten die diesjährige Kampagne im Radio, Fernsehen und Internet, wo auf burgenland.ORF.at auch mit einer Fotostrecke der Vorher-Nachher-Vergleich der illegalen Müllplätze zu sehen sein wird."

Die Müllvermeidungsinitiative "Sei keine Dreckschleuder"

Der "entsorgte" Kühlschrank im Wald, die Plastikflasche im Straßengraben und die Verpackungsreste der Jause am Rastplatz – die Müllvermeidungskampagne "Sei keine Dreckschleuder“ macht seit 2010 auf diese Missstände aufmerksam, appelliert an die Eigenverantwortung jedes einzelnen und will nachhaltiges Bewusstsein schaffen.

Littering, das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall in der Umgebung, zieht viele negative Folgen nach sich: die weggeworfenen Abfälle verunstalten die Landschaft und gefährden Mensch und Tier. Außerdem verursacht Littering enorme Kosten. Allein auf Burgenlands Straßen landen jährlich 1.400 Tonnen Müll, dessen Entsorgung rund eine Million Euro kostet.

"Sei keine Dreckschleuder" ist eine Aktion des Landes Burgenland, der Landesumweltanwaltschaft und des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit dem Burgenländischen Müllverband (BMV).

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