• 16.03.2016, 13:49:48
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"Sei keine Dreckschleuder": Müllvermeidungskampagne startet mit Mitmach-Aktion in die siebente Saison

Eisenstadt (OTS) - Die Initiative "Sei keine Dreckschleuder –
Straßengräben sind keine Mülldeponie" startet Anfang April in die
siebente Saison. Ziel der Initiative des Landes Burgenland, der
Landesumweltanwaltschaft und des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit
dem Burgenländischen Müllverband (BMV) ist es, das Umweltbewusstsein
aller Verkehrsteilnehmer zu stärken und die Bevölkerung zum aktiven
Mitmachen einzuladen.

Am Mittwoch, dem 16. März 2016, wurde die neue Kampagne von "Sei
keine Dreckschleuder" im Rahmen einer Pressekonferenz von
Straßenbaulandesrat Helmut Bieler, WHR Mag. Karl-Heinz Heschl in
Vertretung von Umweltanwalt WHR Mag. Werner Zechmeister und
ORF-Landesdirektor Karlheinz Papst vorgestellt.

In der ersten Aktionswoche, von 4. bis 10. April, sind alle
Burgenländerinnen und Burgenländer aufgerufen, Fotos von illegal
entsorgtem Müll (z. B. Kühlschränke, Klobrillen, alte Möbel etc.)
entlang von Straßengräben mit genauer Ortsangabe an den ORF
Burgenland ([email protected]) zu schicken. Die
Mitarbeiter des Streckendienstes der Landesstraßenverwaltung werden
diese illegalen Müllplätze säubern und die gereinigten Stellen
fotografieren.

In der zweiten Aktionswoche, von 13. bis 19. Juni 2016, werden diese
Plätze in einem Vorher-Nachher-Vergleich auf burgenland.ORF.at zu
sehen sein.

Straßenbaulandesrat Helmut Bieler: "Die Entsorgung von Abfall aus
Straßengräben ist ein wesentlicher und permanenter Maßnahmen- und
Kostenpunkt der Landesstraßenerhaltung. Für die Müllsammlungen ist in
besonders stark betroffenen Straßenmeistereien jährlich ein
Arbeitsaufwand von durchschnittlich 1.600 Arbeitsstunden
erforderlich. Oftmals ist bereits innerhalb von nur drei Wochen ein
Straßenabschnitt, der zuvor gereinigt wurde – insbesondere im Bereich
von Grünflächen – wieder mit der gleichen Menge Müll übersät. Wir
haben das Ziel mit dieser Kampagne den Müll langfristig zu reduzieren
und somit Kosten für die Allgemeinheit einzusparen. Wir werden auch
in diesem Jahr gemeinsam daran weiterarbeiten, dass der Müll in
Zukunft dort landet, wo er auch hingehört – denn 'Sei keine
Dreckschleuder - Straßengräben sind keine Mülldeponie!'"

WHR Mag. Werner Zechmeister: "Auch ich als neuer Umweltanwalt bin
begeistert von der seit nunmehr sieben Jahren laufenden Kampagne, die
ich gerne weiter unterstütze. Eines meiner Ziele ist es, bei der
Bevölkerung Bewusstsein zu schaffen für die Vielfalt und Schönheit
unserer Natur. Dies soll durch möglichst viel Aufklärung und
Information über den fairen und nachhaltigen Umgang mit unserer
Umwelt geschehen. Und genau diese Botschaft soll mit der Aktion
'Sei keine Dreckschleuder' vermittelt werden. Schließlich haben wir
alle ein Recht auf eine saubere Umwelt."

ORF-Landesdirektor Karlheinz Papst: "Für den ORF Burgenland als
öffentlich-rechtliches Medium ist es von zentraler Bedeutung, die
Themen Umwelt und Nachhaltigkeit aufzugreifen und dafür Bewusstsein
in der Öffentlichkeit zu schaffen. Deshalb ist es uns ein großes
Anliegen, Initiativen wie 'Sei keine Dreckschleuder' zu unterstützen.
Wir begleiten die diesjährige Kampagne im Radio, Fernsehen und
Internet, wo auf burgenland.ORF.at auch mit einer Fotostrecke der
Vorher-Nachher-Vergleich der illegalen Müllplätze zu sehen sein
wird."

Die Müllvermeidungsinitiative "Sei keine Dreckschleuder"

Der "entsorgte" Kühlschrank im Wald, die Plastikflasche im
Straßengraben und die Verpackungsreste der Jause am Rastplatz – die
Müllvermeidungskampagne "Sei keine Dreckschleuder“ macht seit 2010
auf diese Missstände aufmerksam, appelliert an die Eigenverantwortung
jedes einzelnen und will nachhaltiges Bewusstsein schaffen.

Littering, das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall in der
Umgebung, zieht viele negative Folgen nach sich: die weggeworfenen
Abfälle verunstalten die Landschaft und gefährden Mensch und Tier.
Außerdem verursacht Littering enorme Kosten. Allein auf Burgenlands
Straßen landen jährlich 1.400 Tonnen Müll, dessen Entsorgung rund
eine Million Euro kostet.

"Sei keine Dreckschleuder" ist eine Aktion des Landes Burgenland, der
Landesumweltanwaltschaft und des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit
dem Burgenländischen Müllverband (BMV).

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OBG

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