- 16.03.2016, 10:48:00
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Repräsentative Umfrage des Linzer market-Instituts: Bekanntheit der Maklerbüros schwach, Ausnahmen sind nur die großen Drei
Linz/Amstetten (OTS) - Nur insgesamt 52 Marken- und Unternehmensnamen
fallen den Österreichern auf die Frage nach Immobilienmaklern und
Realitätenbüros ein. Nur elf davon werden von mindestens einem
Prozent der Bevölkerung spontan und ungestützt genannt, nur fünf der
Marken- und Unternehmensnamen von mehr als 2%. So das Ergebnis einer
aktuellen repräsentativen österreichweiten Studie vom Linzer Markt-
und Meinungsforschungsinstitut market.
„Es ist immer wieder verwunderlich, dass eine Branche, die jedes Jahr
Milliarden bewegt, dermaßen unbekannt und so wenig in den Köpfen der
Menschen verankert ist. Dazu kommt, dass unter den Top-6
Immobilienvermittlern fünf Bankentöchter sind und die Bekanntheit der
Bankentöchter oft vor allem die Bekanntheit der Bank ist“, so Prof.
Dr. Werner Beutelmeyer vom Linzer Markt- und
Meinungsforschungsinstitut market.
Ausnahme RE/MAX
„Einzige Ausnahme stellt die Marke RE/MAX mit 39% spontaner
Bekanntheit dar, die somit beinahe gleich viele Nennungen wie
Sparkasse und Raiffeisen zusammen auf sich vereinigen kann“, so der
Linzer Marktforscher „vier von zehn Österreicher nennen RE/MAX auf
die Frage nach einem Immobilienvermittler, drei von zehn Österreicher
nennen RE/MAX sogar als erstes, noch vor allen anderen. Dagegen wird
Raiffeisen oder Sparkasse nur von jedem Zehnten als erstes genannt.“
Mit 23% spontaner Nennung hat die Raiffeisen-Gruppe
(Raiffeisen-Immobilien, Realtreuhand, RIV), die Sparkassen-Gruppe
(s-real, Realservice, Sparkasse Immobilien) um 3%-Punkte abgehängt.
Die Volksbank-Immobilien inklusive ImmoContract haben mit 6% die Bank
Austria Immobilien (4%) überholt. Jeweils zwei Prozentpunkte
erreichten spontan Oberbank Immobilien, AREV, Kubicek und einen
Prozentpunkt die ÖRAG und Engel&Völkers.
RE/MAX freut sich
„Über diese unglaublichen Bekanntheits-Werte freuen sich alle 700
Mitglieder des RE/MAX-Netzwerks in Österreich“, sagt RE/MAX Austria
Chef Bernhard Reikersdorfer, MBA. „Offensichtlich wirken unser
Markenaufbau und die kontinuierliche, professionelle Arbeit unserer
Büros im ganzen Land ziemlich nachhaltig. Denn mit Werbegeld alleine
hätten wir uns das niemals erkaufen können. Aber so ist das ein
klares Zeichen an alle Verkäufer, wie und vor allem wo Interessenten
Immobilien suchen und wer demzufolge als Immobilienmakler die größten
Vermarktungs-Chancen bietet“, merkt Marketing-Chef Mag. Anton E.
Nenning an. Die Ziele, die er 2013 bei der letzten Untersuchung
ausgegeben hatte, wurden in einem Herzschlagfinale erreicht.
Gestützte Bekanntheit
Bei der gestützten Bekanntheit, also bei der Frage nach der
Wiedererkennung von vorgelegten Logos und Markenzeichen sind
Raiffeisen und RE/MAX der Sparkassen-Gruppe davongezogen. Die
Sparkassen-Gruppe hat in drei Jahren bei der gestützten Bekanntheit
um drei Prozentpunkte verloren, die Raiffeisen-Gruppe dagegen um 8%
zugelegt, von 64% auf 72%. RE/MAX hat im selben Zeitraum allerdings
um 10% zulegen können und den minimalen Rückstand auf Raiffeisen in
einen minimalen Vorsprung (73%) umwandeln können.
„Der neue kooperative Schwung in der Raiffeisen-Gruppe ist zu
begrüßen“, lobt Reikersdorfer seine Branchenkollegen. „Jede Form der
Kooperation unter Maklern ist positiv für die Kunden und damit
positiv für den Markt.“
In der Reihe der wieder erkannten Immobilienmakler und
Realitätenbüros folgen nach den großen Drei die Bank Austria
Immobilien mit 40% gestützter Bekanntheit, die Volksbank-ImmoContract
mit 23%, die Oberbank-Immobilien mit 20% und die BIG mit 10%.
Daten zur Befragung:
Repräsentative Umfrage mit persönlichen Face-to-face Interviews unter
der österreichischen Bevölkerung im ganzen Bundesgebiet.
Anzahl der Befragten : n=1000
Zeitraum: 25. November 2015 bis 22. Februar 2016
Grafiken und Fotos auf
http://pressecenter.reichlundpartner.com/News.aspx?menueid=2349
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