Umfrage der ING-DiBa: Ausgaben steigen – und trotzdem wird gespart

Wien (OTS) - Höhere Ausgaben auf der ganzen Linie belasten die Ersparnisse der Österreicher. Vor allem für Lebensmittel wurde im vergangenen Jahr der Umfrage zufolge deutlich mehr ausgegeben. Doch trotz der steigenden Kosten sparen die Österreicher weiterhin.

Ganze 52% der Österreicher geben an, dass ihre Ausgaben für Lebensmittel im Vorjahr gestiegen sind. In keinem anderen Land berichten so viele von Mehrkosten für Nahrungsmittel. Aber auch sonst ist die finanzielle Belastung zum Teil deutlich gestiegen.

Die höheren Kosten wirken sich auch auf Ersparnisse bzw. Sparverhalten aus. Dies ergab eine Umfrage der ING-DiBa Direktbank Austria im Rahmen der ING International Survey, die in insgesamt 13 Ländern durchgeführt wurde.
Auch die Ausgaben für Wasser und Energie sind deutlich gestiegen. 36% mussten dafür im Vorjahr tiefer in die Tasche greifen, jedoch berichten gleichzeitig immerhin 13%, dass ihre Ausgaben hierfür gesunken sind. Sie profitierten von eigenen Einsparungen oder dem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Markant auch der Anstieg bei den Gesundheitsausgaben, der sich bei 34% ausgewirkt hat. Lediglich 4% konnten von einer Reduktion berichten.

Und trotzdem wird gespart

Eine Konsequenz der steigenden Kosten: Bei 28% der Österreicher sind die Ersparnisse im Vorjahr gesunken. Aber bei immerhin 25% sind sie gestiegen. Angesichts der Mehrausgaben, lässt dieses Ergebnis zum wiederholten Male auf ein tief verwurzeltes Sparverhalten schließen. Sind die Ersparnisse weniger geworden, dann liegt die Ursache dafür bei praktisch jedem Dritten im Sinken des verfügbaren Einkommens. Jene Österreicher, die mehr sparen konnten, gaben an, dass sie auch mehr verdienten (35%) bzw. gleich viel verdient, aber einfach fleißiger gespart hätten (44%).

Notgroschen wird noch wichtiger

Gaben für das Jahr 2014 noch 64% an, über einen Notgroschen zu verfügen, so waren es 2015 bereits 68%. Mit diesem Ergebnis sind die Österreicher abermals Notgroschen-Champions in Europa.
Die Höhe des Notgroschens ist sehr unterschiedlich.

Über die Umfrage

Die Umfrage der ING-DiBa Direktbank Austria ist Teil der ING International Survey - einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen „Umgang mit und Wissen über Geld“ beleuchtet. Für die aktuelle Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) knapp 13.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden 1.000 Personen befragt.

Über die ING-DiBa Austria

Die ING-DiBa Direktbank Austria verwaltet in Österreich für über 525.000 Kunden insgesamt 7,9 Mrd. Euro an Retail Balances (Summe aus Einlagen von Privatkunden, Krediten an Privatkunden sowie verwaltetem Depotvolumen – Stand 12/2015). Mit ihrer Produktstrategie setzt sie auf ein konzentriertes Portfolio an einfachen Produkten aus den Bereichen Sparen, Kredit und Fonds, welches im 1. Halbjahr 2016 um Giro- und Gehaltskonten erweitert werden soll. Mit über 180 Mitarbeitern am Standort Wien Galaxy Tower ist die Direktbank rund um die Uhr über Telefon, Post und Internet erreichbar. Zudem ermöglicht ein Servicepoint in der Wiener Innenstadt den direkten Face-to-Face-Kontakt.

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