- 16.03.2016, 10:12:57
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Umfrage der ING-DiBa: Ausgaben steigen – und trotzdem wird gespart - GRAFIK
Wien (OTS) - Höhere Ausgaben auf der ganzen Linie belasten die
Ersparnisse der Österreicher. Vor allem für Lebensmittel wurde im
vergangenen Jahr der Umfrage zufolge deutlich mehr ausgegeben. Doch
trotz der steigenden Kosten sparen die Österreicher weiterhin.
Ganze 52% der Österreicher geben an, dass ihre Ausgaben für
Lebensmittel im Vorjahr gestiegen sind. In keinem anderen Land
berichten so viele von Mehrkosten für Nahrungsmittel. Aber auch
sonst ist die finanzielle Belastung zum Teil deutlich gestiegen.
Die höheren Kosten wirken sich auch auf Ersparnisse bzw.
Sparverhalten aus. Dies ergab eine Umfrage der ING-DiBa Direktbank
Austria im Rahmen der ING International Survey, die in insgesamt 13
Ländern durchgeführt wurde.
Auch die Ausgaben für Wasser und Energie sind deutlich gestiegen. 36%
mussten dafür im Vorjahr tiefer in die Tasche greifen, jedoch
berichten gleichzeitig immerhin 13%, dass ihre Ausgaben hierfür
gesunken sind. Sie profitierten von eigenen Einsparungen oder dem
Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Markant auch der Anstieg bei
den Gesundheitsausgaben, der sich bei 34% ausgewirkt hat. Lediglich
4% konnten von einer Reduktion berichten.
Und trotzdem wird gespart
Eine Konsequenz der steigenden Kosten: Bei 28% der Österreicher sind
die Ersparnisse im Vorjahr gesunken. Aber bei immerhin 25% sind sie
gestiegen. Angesichts der Mehrausgaben, lässt dieses Ergebnis zum
wiederholten Male auf ein tief verwurzeltes Sparverhalten schließen.
Sind die Ersparnisse weniger geworden, dann liegt die Ursache dafür
bei praktisch jedem Dritten im Sinken des verfügbaren Einkommens.
Jene Österreicher, die mehr sparen konnten, gaben an, dass sie auch
mehr verdienten (35%) bzw. gleich viel verdient, aber einfach
fleißiger gespart hätten (44%).
Notgroschen wird noch wichtiger
Gaben für das Jahr 2014 noch 64% an, über einen Notgroschen zu
verfügen, so waren es 2015 bereits 68%. Mit diesem Ergebnis sind die
Österreicher abermals Notgroschen-Champions in Europa.
Die Höhe des Notgroschens ist sehr unterschiedlich.
Über die Umfrage
Die Umfrage der ING-DiBa Direktbank Austria ist Teil der ING
International Survey - einer Studienserie, die im Auftrag der ING
Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen „Umgang mit
und Wissen über Geld“ beleuchtet. Für die aktuelle Umfrage wurden vom
Institut Ipsos online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland,
Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande,
Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) knapp
13.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden 1.000
Personen befragt.
Über die ING-DiBa Austria
Die ING-DiBa Direktbank Austria verwaltet in Österreich für über
525.000 Kunden insgesamt 7,9 Mrd. Euro an Retail Balances (Summe aus
Einlagen von Privatkunden, Krediten an Privatkunden sowie verwaltetem
Depotvolumen – Stand 12/2015). Mit ihrer Produktstrategie setzt sie
auf ein konzentriertes Portfolio an einfachen Produkten aus den
Bereichen Sparen, Kredit und Fonds, welches im 1. Halbjahr 2016 um
Giro- und Gehaltskonten erweitert werden soll. Mit über 180
Mitarbeitern am Standort Wien Galaxy Tower ist die Direktbank rund um
die Uhr über Telefon, Post und Internet erreichbar. Zudem ermöglicht
ein Servicepoint in der Wiener Innenstadt den direkten
Face-to-Face-Kontakt.
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