Wer bei Autos am Kilometerstand manipuliert ist fällig!

Wien (OTS) - Was die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik seit Jahren fordert, wird mit der nächsten Novellierung des Kraftfahrgesetzes Wirklichkeit. Manipulationen am Kilometerzähler sind künftig strafbar. Es drohen Verwaltungsstrafen für Veränderungen am Tachometer. Der Kilometerstand wird künftig bei der §57a-Überprüfung durch die Werkstätte in einer eigenen Datenbank erfasst. Auch nach Reparatur oder Tausch ist der tatsächliche Kilometerstand wiederherzustellen.

KommR Friedrich Nagl, Bundesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik, begrüßt, dass damit eine alte Forderung der Bundesinnung im Kraftfahrgesetz berücksichtigt wird: „Damit wird der Kilometerstand durchgehend nachvollziehbar und kriminelle Handlungen um den Tacho, der für mich ein Dokument des Fahrzeugs darstellt, unter Strafe gestellt. Nicht nur, wenn durch die Manipulationen der Wert des Fahrzeugs betrügerisch verändert werden soll, sondern auch, weil sich die Trickserei auch auf die Verkehrssicherheit auswirkt, wenn Reparaturen wie der Zahnriementausch nicht oder verspätet gemacht werden und dadurch Motorschäden entstehen oder ein Unfall geschieht“.

Manipulationen des Kilometerstandes sollen durch die periodischen Aufzeichnungen über Jahre erschwert und die gesetzliche Verpflichtung, den tatsächlichen Kilometerstand nach Reparaturen oder Tausch wiederherzustellen, eine lückenlose Dokumentation ergeben.

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KommR Friedrich Nagl
Bundesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik
Tel.: 0676 40051 33

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