Hundstorfer-Rede zur Eröffnung der FSG-Wien-Landeskonferenz

„Es ist schön, wieder in der Heimat zu sein“

Wien (OTS) - „Es ist schön, wieder in der Heimat zu sein.“ Mit diesen Worten begrüßte Bundespräsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer „seine“ GewerkschafterInnen von der FSG Wien. Rund 400 Delegierte werden in den nächsten Stunden im Veranstaltungszentrum Floridsdorf die Gremien neu wählen und Anträge beschließen.++++

Hundstorfer erinnerte daran, dass er selbst das erste Mandat für den Gemeinderat in Floridsdorf errungen hat, dass der frühere Bundespräsident – der es vom Lehrling bis zum höchsten Amt Staate gebracht hat – Franz Jonas Floridsdorfer war, und daran, dass er jahrelang selbst Vorsitzender der FSG Wien war. Inhaltliche gehe es ihm, so Hundstorfer, um den sozialen Zusammenhalt. Kritisch sehe er das EU-USA-Freihandelsabkommen TTIP.

FSG-Wien-Vorsitzender Christian Meidlinger konnte weiters ÖGB-Präsident Erich Foglar, den Floridsdorfer Bezirksvorsteher Georg Papai und den FSG-NÖ-Vorsitzenden Rene Pfister begrüßen. AK-Präsident Rudolf Kaske meldete sich mit einer Video-Botschaft. Meidlinger verwies darauf, dass „Arbeiten in Wien“ auch einpendeln bedeute. Wien sei auch schon das achte Mal Spitzenreiter, wenn es darum gehe, welche die lebenswerteste Stadt ist. Meidlinger: „Und das obwohl es keine Sonntagsöffnung der Geschäfte gibt.“ Ein großes Problem seien die rund 160.000 Arbeitslosen in Wien, die zu einem großen Teil nur Pflichtschulabschluss haben. In Wien wurden im vergangenen Jahr mehr als 300.000 Schutzsuchende betreut. In diesem Zusammenhang dankte er den zahlreichen freiwilligen und beruflichen HelferInnen. Meidlinger:
„Rassismus, Hetze und Ausgrenzung hat bei uns keinen Platz.“

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