- 13.03.2016, 13:30:01
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„Unverzichtbarer Beitrag für Entwicklung des gesamten Landes“
LH Pröll über die NÖ Dorf- und Stadterneuerung
Utl.: LH Pröll über die NÖ Dorf- und Stadterneuerung =
St. Pölten (OTS/NLK) - Vor kurzem wurde der Projektwettbewerb der NÖ
Dorf- und Stadterneuerung abgeschlossen und die Gewinner wurden im
Rahmen einer Festveranstaltung ausgezeichnet. Die Preisverleihung
wurde durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vorgenommen. „Mit der
Dorferneuerung haben wir vor mehr als 30 Jahren begonnen, und heute
ist diese Initiative die größte Bürgerbewegung, die es jemals in
unserem Land gegeben hat. Dadurch ist die Dorferneuerung natürlich
auch ein ganz wichtiger Faktor für die Lebensqualität und das
Zusammenleben in Niederösterreich“, sagte der Landeshauptmann dazu am
Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich“. Pröll weiters:
„Die Dorferneuerung leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die
Entwicklung unseres gesamten Landes.“
Am Projektwettbewerb teilnahmeberechtigt waren Dörfer, Gemeinden und
Städte in Niederösterreich sowie Dorferneuerungsvereine und sonstige
öffentliche Projektträger.
In der Kategorie Soziale Dorferneuerung ging der erste Platz an den
Dorfverein Lebendiges Ornding (unter 1.000 Einwohner) für ihr
Orndinger Dorfbuch „Uarndlinga dazöhn“ sowie an die Marktgemeinde
Perchtoldsdorf (über 1.000 Einwohner) für das „PEKIZ –
Perchtoldsdorfer Eltern-Kindzentrum“. In der Kategorie Bildung,
Freizeit und Kultur gewannen der Dorferneuerungsverein Waldkirchen
(unter 1.000 Einwohner) mit ihrer „Schatzsuche mit Käpt'n Dros“ sowie
der Verein Stadterneuerung Ebreichsdorf, die Dorferneuerung
Weigelsdorf, die PTS-NNÖMS Ebreichsdorf und die Stadtgemeinde
Ebreichsdorf (über 1.000 Einwohner) mit ihrem Projekt „Kochen der
Kulturen – wie essen wir, wie feiern wir“. In der Kategorie Neue
Dorf- und Stadtökonomie holten sich der Dorferneuerungsverein
Sparbach (unter 1.000 Einwohner) mit dem Sparbacher Apfelsaft und die
Marktgemeinde Kirchberg/Pielach (über 1.000 Einwohner) mit der
„Dirndlrunde mit Aussichtsplattform“ den Sieg.
In der Kategorie Siedeln, Bauen, Wohnen gewannen die Gemeinde
Parbasdorf (unter 1.000 Einwohner) mit dem Gemeindezentrum Parbasdorf
und die Marktgemeinde Traisen (über 1.000 Einwohner) mit der
Kommunikationsdrehscheibe Rathausplatz Traisen. In der Kategorie
Klimaschutz, Mobilität, Umwelt holten sich die Marktgemeinde St.
Leonhard/Hornerwald (unter 1.000 Einwohner) mit dem Projekt „St.
Leonhard teilt ein Elektroauto“ und die Dorferneuerung Krumbach (über
1.000 Einwohner) mit „E-Mobil Krumbach“ den Sieg. In der sechsten
Kategorie, Ganzheitlichkeit – dieses Jahr unter dem Motto „offen
sein“ – ging der erste Platz an die Marktgemeinde Kirchberg/Pielach.
Damit wurde die Gemeinde auserwählt, das Land Niederösterreich beim
Europäischen Dorferneuerungspreis 2016 zu vertreten.
„Der Projektwettbewerb ist 2003 ins Leben gerufen worden, er findet
alle zwei Jahre statt und ist eine Zusammenschau der besten Projekte,
die in der Dorf- und Stadterneuerung entstanden sind“, sagte im Zuge
der Sendung Obfrau ÖkR Maria Forstner.
Die Dorf- und Stadterneuerung sei auch „eine starke Säule für das
Ehrenamt und für den Familiensinn in Niederösterreich“, betonte
Landeshauptmann Pröll abschließend: „Dieses Engagement verdient
unsere größte Anerkennung. Denn wer sich hier einbringt, der
übernimmt damit Eigeninitiative und vor allem auch Verantwortung für
die Gestaltung unseres Heimatlandes.“
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