„profil“: Zweifel an Bewertung des Kärntner Landesvermögens

Laut Ex-LH Dörfler bewertete Finanzministerium Kelag-Anteil Kärntens 2009 mit 700 Millionen Euro

Wien (OTS) - Wie Nachrichtenmagazins „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wirft die Bewertung des Kärntner Landesvermögens im Kontext der Heta-Abwicklung zunehmend Fragen auf. So führt das Land etwa den 51-prozentigen Anteil an der Kärntner Energieholding, die wiederum 51 Prozent am Landesenergieversorger Kelag hält, bis heute mit einem Buchwert von 18,95 Millionen Euro. Nach Aussage des früheren Kärntner Landeshauptmannes Gerhard Dörfler sei Kärntens Energiebeteiligung im Zuge der Hypo-Notverstaatlichung vom 13. auf den 14. Dezember 2009 zu einem ungleich höheren Betrag in der Ziehung gewesen. „In dieser Nacht des Wahnsinns kam Josef Pröll mit der Idee daher, dem Land die Energieholding als Sanierungsbeitrag abzunehmen“, so Dörfler rückblickend. „Damals hieß es, das Finanzministerium habe den Wert des Kärntner Anteils auch schon bestimmen lassen. Pröll sprach von 700 Millionen Euro.“ Er, Dörfler, habe das damals im Interesse Kärntens erfolgreich verhindert.

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