Rupprechter/Pühringer: Neuer Standort für Bundesamt für Wasserwirtschaft ist ein Signal für die Stärkung des ländlichen Raums

Zentrale der Bundesdienststelle übersiedelt von Wien nach Scharfling am Mondsee

Wien (OTS) - Das Bundesamt für Wasserwirtschaft, eine nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, übersiedelt von Wien nach Scharfling am Mondsee in Oberösterreich.

„Der ländliche Raum ist ein entscheidender Impulsgeber für ein lebenswertes Österreich. Die Übersiedelung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft nach Scharfling am Mondsee ist ein bewusstes Zeichen für die Stärkung des ländlichen Raumes. Damit bringen wir Innovationskraft und hochwertige Arbeitsplätze in die Region. Der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Gewässer ist mir ein zentrales Anliegen. Das Bundesamt leistet dafür wichtige Grundlagenarbeit", betonte Bundesminister Andrä Rupprechter bei einer Pressekonferenz mit Landeshauptmann Josef Pühringer in Linz.

Für Pühringer ist die Verlagerung dieser Bundesdienstelle ein wichtiger Schritt für die Aufwertung der Regionen. „Gründe, alles zentral in Wien anzusiedeln, fallen im Zeitalter der totalen Vernetzung weg. Eine bessere Aufteilung bringt eine Aufwertung auch für andere Regionen Österreichs und eine Stärkung des ländlichen Raumes. Interessant ist vor allem die Verlagerung von Dienstleistungseinrichtungen wie Forschungsstellen oder Versuchsanstalten des Bundes. Die Übersiedlung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft von Wien an den Mondsee ist ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung. Ich danke Bundesminister Andrä Rupprechter für diese Initiative, die hoffentlich weitere Nachahmung findet.“

Pühringer verwies auf die Erfahrungen in Deutschland und der Schweiz wo Bundesdienststellen auf zahlreiche Standorte außerhalb der Hauptstädte verteilt sind. Bayern möchte mehr als 50 Zentralstellen der Landes- und Bundesverwaltung in die Regionen verlagern.

Das Bundesamt für Wasserwirtschaft, das vor 20 Jahren gegründet wurde, leistet wichtige Grundlagenarbeit und spielt damit eine Schlüsselrolle in der österreichischen Wasserpolitik, auch durch die internationale Vernetzung mit europäischen Verwaltungs- und Forschungseinrichtungen. Mit Beratungs-, Schulungs- und Ausbildungsangeboten ist das Bundesamt eine fachliche Drehscheibe für Bund, Länder, Wissenschaft und Wirtschaft.

Johann Doppelbauer, der neue Direktor des Bundesamts hat seine Arbeit in Scharfling Anfang März aufgenommen, er leitet gleichzeitig auch das Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde. Die Bestellungsurkunde wurde ihm heute von Rupprechter und Pühriger überreicht.

In dem Bundesamt sind drei Institute zusammengefasst:

  • Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde in Scharfling, zu dem auch die ökologische Station Waldviertel mit Standort Schrems gehört;
  • Institut für Kulturtechnik und Bodenwasserhaushalt in Petzenkirchen mit dem Forschungsschwerpunkt Grund- und Oberflächenwasser;
  • Institut für Wasserbau und hydrometrische Prüfung in Wien – hier stehen Gewässerschutz und Hochwasserschutz im Mittelpunkt.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Magdalena Rauscher-Weber
+43 1 71100 – DW 6823
magdalena.rauscher@bmlfuw.gv.at

Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Andreas Hörtenhuber
+43 732 77 20 – DW 116 17
andreas.hoertenhuber@ooe.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MLA0001