ANIMAL SPIRIT stellt Antrag auf Jagdfreistellung

ANIMAL SPIRIT als Tierschutzverein und Dr. Plank als Privatperson wollen den Wald um den Gnadenhof Hendlberg zu "jagdrechtlich befriedeten Bezirken" erklären lassen

Laaben (OTS) - Vor kurzem haben der Tierschutzverein ANIMAL SPIRIT und dessen Obmann, Dr. Franz-Joseph Plank als Privatperson, bei der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten den Antrag eingebracht, die in ihrem Besitz stehenden Waldgebiete rund um den Gnadenhof Hendlberg in Klamm zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken erklären zu lassen und die Beendigung der Zwangsmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft Brand-Laaben festzustellen. Dr. Plank zur Begründung dieses Schrittes: “Es kann nicht sein, daß Waldbesitzer in der heutigen Zeit immer noch das Jagen - und damit zwangsläufig auch das Quälen und Morden der Tiere - auf ihrem Grund und Boden einfach so dulden müssen und gegen ihren Willen Mitglied einer Jagdgenossenschaft sein müssen, auch wenn sie deren Treiben zutiefst verabscheuen. In Deutschland besteht schon länger die Möglichkeit, aus ethischen Gründen die eigenen Grundstücke jagdfrei stellen zu lassen; hier hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ein dementsprechendes Urteil verkündet. Es ist hoch an der Zeit, daß diese Möglichkeit endlich auch in Österreich geschaffen wird!”

Unterstützt werden ANIMAL SPIRIT und Dr. Plank dabei von Dr. Christian Nittmann, der die “Initiative zur Abschaffung der Jagd” (www.abschaffung-der-jagd.at) sowie die Bürgerinitiative “Zwangsbejagung Ade” (www.zwangsbejagung-ade.at) ins Leben gerufen hat, um Grundbesitzern bei den entsprechenden Anträgen rechtliche Hilfe und Beratung zu bieten. Außerdem hat er im Internet eine breite Sammlung von Informationen und Tatsachen zur Jagd und wissenschaftliche Erkenntnisse zum angeblich unabdingbaren Regulativum durch die Bejagung zusammengestellt.

Dr. Plank weiter: “Die ewige Behauptung von Seiten der Jäger, Jagd sei ein schützenswertes, jahrtausendealtes Kulturgut und außerdem notwendig, um den Wildbestand zu regulieren, ist nichts anderes als eine Schutzbehauptung, um weiter ungestört einem blutigem, brutalen Hobby nachgehen zu können, das durch das Töten einer unschuldigen Kreatur nur der eigenen Befriedigung dient und außerdem die Allgemeinheit gefährdet - gibt es bei der Jagd doch oft genug Vorfälle mit Verletzten, wenn nicht sogar Toten! Ganz zu schweigen von den ca. 40.000 Hunden und Katzen, die jedes Jahr schießwütigen Jägern zum Opfer fallen. Wenn man bedenkt, daß der Gefährdungsbereich eines Jagdgewehrs über 5 Kilometer (!) beträgt und wie nah an Behausungen und Siedlungsräumen gejagt wird, fragt man sich, warum dieser Irrsinn nicht schon längst verboten ist.”

Jetzt muß die Reaktion der Bezirkshauptmannschaft abgewartet werden, um die weitere Vorgehensweise darauf abzustimmen. Jedenfalls werden in Österreich immer mehr Anträge zur Jagdfreistellung eingebracht, die Regierung muß darauf in absehbarer Zeit reagieren!

Rückfragen & Kontakt:

ANIMAL SPIRIT
Dr. Franz-Joseph Plank
0676 708 24 34
office@animal-spirit.at
http://www.animal-spirit.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ANI0001