CdFI: Iran feuert Testraketen mit Aufschrift "Israel muss ausradiert werden" ab

Iran als Nord-Korea des Mittleren Ostens – Heinz Fischer muss Besuch von Hassan Rohani in der Hofburg absagen

Wien (OTS) - Anlässlich eines Staatsbesuchs von US-Vizepräsident Joe Biden in Israel mit einem Treffen mit Israels Premier Benjamin Netanyahu hat der Iran zwei Testraketen mit der Aufschrift "Israel must be wiped out" abgeschossen. "Mit solchen Aktionen erweist sich der Iran als Nord-Korea des Mittleren Ostens. Das gegenwärtige Regime immer wieder als "moderat" zu bezeichnen, erscheint als blanker Zynismus", kritisierte Daniel Kapp, Sprecher des Clubs der Freunde Israels (CdFI), den scheidenden österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer, der sich als erster Präsident eines EU-Landes beeilt hatte, Hassan Rohani die Hand zu schütteln. Die Freunde Israels fordern vor dem Hintergrund dieser neuerlichen Aggression des Irans die sofortige Absage des Staatsbesuchs von Hassan Rohani in der Hofburg. "Heinz Fischer macht sich ansonsten zum Erfüllungsgehilfen eines Regimes, das mit der Auslöschung Israels einen zweiten Holocaust propagiert und überdies jährlich mehrere hundert Unschuldige aufgrund ihrer ethnischen oder Religionszugehörigkeit, politischen Meinung oder sexuellen Orientierung hinrichten lässt", unterstreicht Kapp. "Angesichts der weltanschaulichen Wurzeln des österreichischen Bundespräsidenten können wir uns über seine Toleranz gegenüber diesem Regime nur wundern."

Heinz Fischer reiste im September 2015 für einen Staatsbesuch in den Iran, nachdem er noch im April 2015 im Rahmen einer Gedenkfeier warnte: "Dazu kommt, dass bewusstes Wegschauen, Gedankenlosigkeit oder Opportunismus es dem herrschenden Regime erleichtert haben, seine Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Das Wissen um diese Wahrheit ist es, das uns zu dem Grundsatz "Wehret den Anfängen" verpflichtet." Daniel Kapp: "Es ist zynisch, auf der einen Seite der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und auf der anderen Seite ein Regime zu unterstützen, das die Auslöschung Israels und der Juden fordert. Heinz Fischer muss seinen Worten gerecht werden, das Wegschauen, die Gedankenlosigkeit und den Opportunismus beenden und das Vorgehen des Irans endlich dezidiert verurteilen."

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