Heinisch-Hosek zum Equal Pay Day: Nur gemeinsam können wir die Lohnschere schließen

Equal Pay: Right Away! Strategien und Maßnahmen gegen Einkommensunterschiede

Wien (OTS) - Am heutigen Equal Pay Day, also jenem Tag, bis zu dem Frauen länger arbeiten müssen, um dasselbe Einkommen wie Männer zu erhalten, präsentierten Expertinnen des Netzwerks österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen und der L&R Sozialforschung erfolgreiche Strategien zum Schließen der Einkommensschere.

Das EU-Projekt "Gender Pay Gap - Neue Lösungen für ein altes Problem" analysiert die Situation in Österreich Deutschland, Spanien, Estland, Belgien und Kroatien. Analysiert werden Branchenunterschiede für den Gender Pay Gap und welche branchenspezifischen Lösungen gesetzt werden können. „Der Gender Pay Gap ist dabei aber ganz unterschiedlich ausgeprägt. Wir müssen ganz genau in die Branchen hineinschauen. Es braucht detaillierte Untersuchungen, damit gezielte Maßnahmen gesetzt werden können“, erklärt Nadja Bergmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei L&R Sozialforschung.

Das EU-Projekt "Faires Einkommen - Faire Pension" widmet sich dem Gender Pay Gap und seinen Auswirkungen auf die Alterssicherung von Frauen und Männern in fünf EU-Ländern (Österreich, Polen, Tschechien, Slowenien, Slowakei). Frauen erhalten in Österreich 48% weniger Eigenpension als Männer. „Hier kommt ein lebenslanges Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern voll zum Tragen“, sagt Hannah Steiner, Koordinatorin des Netzwerks österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen. „Es ist daher wichtig, dass Frauen das Thema Pension bereits bei der Ausbildung- und Berufswahl mitdenken.“

Utl: Gehaltsrechner schafft Transparenz
„Der aktualisierte Gehaltrechner bietet auf Basis realer Löhne jetzt noch mehr Transparenz und Orientierung. Er ist ein Erfolgsprojekt! Bisher haben knapp zwei Millionen UserInnen nachgerechnet, ob ihre Gehälter fair sind. Ich werde mich auch weiterhin für die Gleichstellung einsetzen. Ich akzeptiere nicht, dass gut ausgebildete Frauen, nicht den Lohn erhalten, der ihnen zusteht“, erklärt Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Der Gehaltsrechner bietet ein besonders gutes Instrument, um Transparenz, Orientierung und Lohngerechtigkeit zu schaffen. In vier einfachen Schritten kann herausgefunden werden, ob das Gehalt dem entspricht, was einem zusteht.

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