- 10.03.2016, 11:30:49
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Heinisch-Hosek zum Equal Pay Day: Nur gemeinsam können wir die Lohnschere schließen
Equal Pay: Right Away! Strategien und Maßnahmen gegen Einkommensunterschiede
Utl.: Equal Pay: Right Away! Strategien und Maßnahmen gegen
Einkommensunterschiede =
Wien (OTS) - Am heutigen Equal Pay Day, also jenem Tag, bis zu dem
Frauen länger arbeiten müssen, um dasselbe Einkommen wie Männer zu
erhalten, präsentierten Expertinnen des Netzwerks österreichischer
Frauen- und Mädchenberatungsstellen und der L&R Sozialforschung
erfolgreiche Strategien zum Schließen der Einkommensschere.
Das EU-Projekt "Gender Pay Gap - Neue Lösungen für ein altes Problem"
analysiert die Situation in Österreich Deutschland, Spanien, Estland,
Belgien und Kroatien. Analysiert werden Branchenunterschiede für den
Gender Pay Gap und welche branchenspezifischen Lösungen gesetzt
werden können. „Der Gender Pay Gap ist dabei aber ganz
unterschiedlich ausgeprägt. Wir müssen ganz genau in die Branchen
hineinschauen. Es braucht detaillierte Untersuchungen, damit gezielte
Maßnahmen gesetzt werden können“, erklärt Nadja Bergmann,
wissenschaftliche Mitarbeiterin bei L&R Sozialforschung.
Das EU-Projekt "Faires Einkommen - Faire Pension" widmet sich dem
Gender Pay Gap und seinen Auswirkungen auf die Alterssicherung von
Frauen und Männern in fünf EU-Ländern (Österreich, Polen, Tschechien,
Slowenien, Slowakei). Frauen erhalten in Österreich 48% weniger
Eigenpension als Männer. „Hier kommt ein lebenslanges Ungleichgewicht
zwischen den Geschlechtern voll zum Tragen“, sagt Hannah Steiner,
Koordinatorin des Netzwerks österreichischer Frauen- und
Mädchenberatungsstellen. „Es ist daher wichtig, dass Frauen das Thema
Pension bereits bei der Ausbildung- und Berufswahl mitdenken.“
Utl: Gehaltsrechner schafft Transparenz
„Der aktualisierte Gehaltrechner bietet auf Basis realer Löhne jetzt
noch mehr Transparenz und Orientierung. Er ist ein Erfolgsprojekt!
Bisher haben knapp zwei Millionen UserInnen nachgerechnet, ob ihre
Gehälter fair sind. Ich werde mich auch weiterhin für die
Gleichstellung einsetzen. Ich akzeptiere nicht, dass gut ausgebildete
Frauen, nicht den Lohn erhalten, der ihnen zusteht“, erklärt
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.
Der Gehaltsrechner bietet ein besonders gutes Instrument, um
Transparenz, Orientierung und Lohngerechtigkeit zu schaffen. In vier
einfachen Schritten kann herausgefunden werden, ob das Gehalt dem
entspricht, was einem zusteht.
Fotos finden sich unter http://bdb.bmbf.gv.at/ unter Angabe der
Fotografin BKA/Aigner honorarfrei zum Download.
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