• 10.03.2016, 10:55:51
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Grüne/Holub/Johann: Erneuerbare Energien statt Atomkraft

Jahrestage von Fukushima und Tschernobyl: Grüne fordern Stilllegung von Krško

Utl.: Jahrestage von Fukushima und Tschernobyl: Grüne fordern
Stilllegung von Krško =

Klagenfurt (OTS) - Vor fünf Jahren, am 11. März 2011, verursachte ein
starkes Erdbeben und ein darauf folgender Tsunami eine
Atomkatastrophe in Fukushima und anderen japanischen Atomkraftwerken.
Noch heute leidet die Region unter den Folgen des atomaren
Super-GAUs, die globalen und langfristigen Folgen sind nicht
abzusehen. Den fünften Jahrestag von Fukushima und den nahenden 30.
Jahrestag von Tschernobyl (26. April 1986) nehmen die Kärntner Grünen
zum Anlass, auf die weitreichenden Gefahren der Atomkraft hinzuweisen
und für eine saubere und erneuerbare Energieversorgung einzutreten:
„Tschernobyl und Fukushima haben uns vor Augen geführt, dass
Atomkraft keine Zukunft haben darf“, erklärt Grünen-Landesrat und
Kärntens Energiereferent Rolf Holub.

Österreich müsse seine Anti-AKW-Politik konsequenter verfolgen und
vehementer gegen grenznahe Atomkraftwerke wie Krško auftreten: „Die
Kärntner Landesregierung hat die Bundesregierung 2015 offiziell dazu
aufgefordert, mit der Republik Slowenien konkrete Verhandlungen über
eine Stilllegung von Krško aufzunehmen“, so Holub. Kärnten gehe hier
mit dem Energiemasterplan mit gutem Beispiel voran: „100% des
Stromverbrauchs werden in Kärnten bereits aus sauberen Energiequellen
erzeugt. Daran muss sich auch Slowenien ein Beispiel nehmen und auf
Erneuerbare Energieträger statt auf ein Risiko-AKW setzen“, fordert
der Grünen-Landesrat.

„Die Situation fünf Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima ist
verheerend: Der Boden verseucht, das Meer verstrahlt, die Krebsfälle
steigen, die Aufräumarbeiten werden noch Jahrzehnte dauern und
Unsummen verschlingen“, bilanziert Landtagsabgeordneter Michael
Johann. „Fukushima ist ein Auftrag, den Atomausstieg auch in Europa
rasch voranzutreiben. Deswegen lehnen wir es vehement ab, dass
Großbritannien den Bau des Atomkraftwerks Hinkley Point mit
Milliardensubventionen unterstützt. Atomstromsubventionen sind
umweltschädlich und behindern den Ausbau der erneuerbaren Energien.“

(Schluss)

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