- 09.03.2016, 12:23:53
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Free Market Road Show in Wien: Regulierung löst das Problem nicht!
Wien (OTS) - Am 15. März treffen Unternehmer, Politiker und Ökonomen
im Haus der Industrie zu einer hochkarätigen Diskussion im Rahmen der
Free Market Road Show des weltweit anerkannten Think Tanks Austrian
Economics Center (AEC) zusammen. Das AEC organisiert gemeinsam mit
dem Friedrich A. v. Hayek Institut bereits seit 2009 die
internationale Konferenzreihe, die heuer durch 45 Städte Europas und
des Nahen Ostens tourt.
Die Themen der Konferenzreihe sind 2016 natürlich nicht unbeeinflusst
von den dramatischen Entwicklungen in Europa. Dennoch wird Wert auf
eine unsentimentale Betrachtung der Situation gelegt und Augenmerk
auf die wirtschaftlichen Konsequenzen von humanitären Aktionen
gerichtet. Das Panel „Emigration, Immigration und Fiskalpolitik“
folgt einem Impulsvortrag von Prof. Erich Weede. Der Soziologe und
Politikwissenschafter sieht „Europa gefährdet durch die stetige
Ausweitung der sozialstaatlichen Aufgaben“ und konstatiert „globale
Barmherzigkeit als Politikziel, als ‘Vorbereitung’ auf die digitale
Revolution und zunehmende politische Instabilität“.
Mit Weede diskutieren unter der Leitung von Karl Peter Schwarz der
Präsident des Fiskalrats, Bernhard Felderer, der Generalsekretär der
Jungen ÖVP, Stefan Schnöll und Tobias Thomas vom führenden
Medienforschungsinstitut MediaTenor. Gastgeber Alfred Heiter, Chef
der Abteilung Finazpolitik und Recht der Industriellenvereinigung
verstärkt das Panel. Für ihn ist „eine freie Wirtschaft das beste
Mittel um den internationalen Entwicklungen zu begegnen,.“
Der Initiatorin der Free Market Road Show, Barbara Kolm, ist es
wichtig, Alternativen aufzuzeigen: „Wenn wir nicht aufbegehren, dann
werden die jüngsten Entwicklungen zum Anlass genommen, noch mehr
Bürokratie, noch mehr Bevormundung und noch mehr Einschränkungen zu
etablieren!“ Sie stimmt mit Heiter überein, der ergänzt: „Weitere
Steuererhöhungen sind keine Lösung für die Probleme. Was wir
brauchen, sind prosperierende Unternehmen, die nicht durch
Überregulierung und überbordende Steuerlast erdrückt werden.“
Schwerpunkt: Sharing Economy
Der jüngste Zweig der heimischen Wirtschaft, die „Sharing Economy“
und seine Konflikte mit den aus vergangenen Zeiten stammenden
gesetzlichen Rahmenbedingungen wird in einer weiteren Runde
diskutiert. Der Schwede Anders Ydstedt wird in seinem Impulsreferat
Beispiele aus der Praxis seines Unternehmens, Scantech Strategy
Advisors, für unsinnige EU Regulierungen und wettbewerbsfeindliche
Vorschriften geben. Das anschließende Gespräch ist als Appell an den
Gesetzgeber zu verstehen. Matthias Krenn, Vizepräsident der WKO,
bestätigt: „Potentielle Jungunternehmer müssen nicht beschützt
werden, ein Übermaß an Bürokratie und Vorschriften lässt sie
zurückschrecken. Was wirklich nötig ist, ist Rechtssicherheit und
eine investitionsfreundliche Umgebung.“ Wie diese
investitionsfreundliche Umgebung aussehen könnte besprechen mit ihm
die Strategin Isabella Mader, Vorstand des Excellence Instituts,
Investor Andreas Kern (Wikifolio), der Präsident der Plattform
Respekt.net, Martin Winkler, der UBER General Manager Austria,
Andreas Weinberger und Fred Roeder, Vizepräsident der European
Students for Liberty.
„Wir hoffen auch, auf Wortmeldungen aus dem Publikum, die weitere
Aspekte der „Zeit für Veränderung in Europa“ ansprechen,“ sagt
Barbara Kolm , „wir müssen formulieren, in welche Richtung wir uns
bewegen wollen – sonst müssen wir nehmen, was wir bekommen.“
Die FMRS Wien findet am 15.3. ab 13:30Uhr im Haus der Industrie
statt, der Eintritt ist frei, Anmeldung und Information unter:
www.freemarket-rs.com
Free Market Road Show - Zeit für Veränderung in Europa
Öffentliche Paneldiskussion,
Migration, neue Unternehmensformen und Fiskalpolitik
Datum: 15.3.2016, 13:30 - 17:20 Uhr
Ort: Vor dem Haus der Industrie
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Url: http://freemarket-rs.com/OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NPI






