Ecker zu Glyphosat: Appell an Rupprechter Fakten auf den Tisch zu legen

Forderung nach transparenter und wissenschaftlicher Überprüfung der unterschiedlichen Studien Forderung nach transparenter und wissenschaftlicher Überprüfung der unterschiedlichen Studien

Wien (OTS) - Als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung bezeichnet SPÖ-Abgeordnete Cornelia Ecker die heutige Absage an die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat: „Solange die Risiken von Glyphosat nicht restlos geklärt sind, solange Gesundheitsgefährdungen nicht ausgeschlossen werden können, darf es keine Verlängerung der Zulassung geben“, so Ecker am Rande der Debatte im Parlament. ****

„Seit langem kämpfe ich für ein Verbot von Glyphosat“, so Ecker, die in diesem Zusammenhang an einen Beschluss im Salzburger Landtag erinnert, der den Gebrauch von Glyphosat einschränken will. „Ich appelliere an den zuständigen Landwirtschafts- und Umweltminister zu einem Runden Tisch auf nationaler Ebene einzuladen, um die fachlichen Expertisen auszuloten und eine fundierte politische Entscheidungsgrundlage zu haben“, so Ecker. Immerhin gehe es um die Gesundheit von Mensch und Tier. Zahlreiche Studien ergeben, dass Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft wird. Außerdem kritisiert Ecker die Intransparenz der Studien seitens der Industrie:
„Wenn die Industrie so unmissverständlich die Unbedenklichkeit von Glyphosat propagiert, soll sie die eigenen Studien der Öffentlichkeit zugänglich machen und eine transparente und wissenschaftliche Überprüfung des Mittels selbst einfordern. Alles andere ist Augenauswischerei“, so Ecker. (Schluss) rm

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