• 08.03.2016, 13:18:43
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FPÖ-Penzing: Wiener benachteiligt?

Fonds Soziales Wien vergibt geheim Wohnraum an „Asylanten“

Utl.: Fonds Soziales Wien vergibt geheim Wohnraum an „Asylanten“ =

Wien (OTS) - Wie SPÖ-Stadträtin Mag. Sonja Wehsely im Zuge einer
Anfragebeantwortung des Penzinger Freiheitlichen Bezirksrats Bernhard
Patzer zugeben musste, vergibt der „Fonds Soziales Wien“ Wohnraum an
sogenannte Flüchtlinge ohne die Politik und die betroffene
Bezirksbevölkerung zu informieren.

FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter, Mag. Oliver Drahosch hält fest:
„Im Geheimen hat man hunderten Fremden ohne Mitsprache der Bürger
Wohnraum gegeben.“ So wurden auch im ehemaligen Pavillon 6 des
Geriatriezentrums Baumgarten, gleich neben dem Pensionisten-Wohnhaus
Baumgarten, in unmittelbarer Nähe zu drei Kindergärten, zwei
Volksschulen und des Pensionisten-Wohnhauses „Gustav Klimt“ hundert
Personen mit fragwürdigem bzw. ungeklärtem Aufenthaltsrecht
untergebracht.

Nicht zuletzt seit den Vorfällen in der Silvesternacht zerschneiden
die gewalttätigen Vorkommnisse im Zuge der falschen
Willkommenspolitik den medialen Mantel des Schweigens und zeigen klar
und deutlich die Gefahren auf, die durch solche Massenunterbringungen
in sensiblen Gebieten entstehen. „Auch berichten uns Anrainer – vor
allem Frauen - bereits von Belästigungen durch Personen aus diesem
Quartier“, ergänzt FPÖ-Klubobmann Mag. Bernhard Loibl. Selbst wenn
diese Personen vom Pav.6 jetzt nach Purkersdorf umquartiert werden
sollten: Es kann und darf nicht sein, dass irgendwelche, von
Gutmenschentum trunkene Angestellte, einer vom Steuerzahler
finanzierten Einrichtung ohne Rücksicht auf die Bevölkerung
selbstherrlich entscheiden, wo wie viele der sogenannten „Asylanten“
Quartiere oder gar Wohnungen bekommen. Gerade die Unterbringung in
Neubauten ist sehr fragwürdig, wird dadurch ja eigentlich für Wiener
geförderter, neu geschaffener Wohnraum vorenthalten.

Für große Verunsicherung unter den Bewohnern Hütteldorfs sorgt auch
die Ankündigung durch die Pfarre Hütteldorf, Wohn-Container für
unbegleitete minderjährige Flüchtlinge errichten zu wollen. Wieder
gibt es keine Anrainerinformation, kein Sicherheitskonzept und kein
Einspruchsrecht der Bevölkerung. Auch die in Planung befindliche
Schließung der Unterkunft in der Leyserstraße führt nur zu einer
Verlagerung der in Penzing untergebrachten „Flüchtlinge“, da in der
Zimbagasse das nächste Quartier errichtet wird. Dies sorgt wiederum
bei den Bewohnern Auhofs für massive Verstimmung.

Bis jetzt wurde im Bezirk nur zugegeben, dass zusätzlich zur
bestehenden Einrichtung in der Linzer Straße (Betreiber ADA), zwei
Einrichtungen in der Linzer Straße (Verein menschen.leben und
PfarrCaritas), sowie Hauptstraße (PfarrCaritas), drei Einrichtungen
Baumgartner Höhe (Caritas und ASBÖ), Leyserstraße und
Seckendorfstraße (beide Rotes Kreuz) eröffnet wurden. Eine umfassende
Information der Anrainer erfolgte auch hier bis heute offenbar nicht.

Die FPÖ-Penzing fordert daher, die Standorte und Zahlen zu
Unterbringungen nicht nur auf der Internetseite des Bezirks zu
veröffentlichen, sondern die betroffenen Anrainer umfassend durch die
Stadtverwaltung zu informieren.(Schluss)

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