• 08.03.2016, 12:32:09
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Heinisch-Hosek und Faymann: Null Toleranz bei Gewalt gegen Frauen

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Bundeskanzler Werner Faymann präsentieren den nächsten Schritt der Informationsoffensive gegen Gewalt an Frauen

Utl.: Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Bundeskanzler
Werner Faymann präsentieren den nächsten Schritt der
Informationsoffensive gegen Gewalt an Frauen =

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages
präsentierten Bundeskanzler Werner Faymann und Frauenministerin
Gabriele Heinisch-Hosek die Ausweitung der Informationsoffensive
gegen Gewalt an Frauen, die unter dem Titel „Der Gewalt keine
Chance!“ läuft.

„Gemeinsam möchten wir der Bevölkerung zeigen, dass in unserer
Gesellschaft Gewalt gegen Frauen nicht toleriert wird. Mir ist es ein
besonderes Anliegen, diese Missstände aufzudecken und die
Hilfsangebote ständig zu erweitern“, so Frauenministerin
Heinisch-Hosek.

Bundeskanzler Werner Faymann: „Am heutigen Frauentag müssen wir uns
bewusst machen, dass noch viel Engagement auf dem Weg zu einer
tatsächlichen Gleichstellung notwendig ist. Für Gewalt gegen Frauen
gibt es in unserer Gesellschaft null Toleranz. Mit unserem dichten
Netz an Gewaltschutzzentren und Beratungsstellen für Frauen sind wir
gut aufgestellt. Trotzdem ist noch viel zu tun."

Die Kampagne wird um 10.000 Plakate in allen Gemeinden,
Polizeidienststellen, bei ÄrztInnen sowie in allen Berufsschulen und
höheren Schulen durch KooperationspartnerInnen ausgeweitet, um eine
möglichst hohe Reichweite zu erzielen. Dies ergänzt die 10-tägigen
Social-Media-Serie, die über rechtliche und praktische Hilfsmaßnahmen
gegen Gewalt an Frauen aufgeklärt hat und immensen Anklang fand und
Schaltungen in österreichischen Tageszeitungen und Magazinen sowie in
Onlinemedien.

Die österreichweite Informationsoffensive hat zum Ziel, mit Hilfe
wichtiger Institutionen möglichst viele Frauen zu sensibilisieren und
die verschiedenen Hilfsangebote aufzuzeigen. Es geht dabei nicht nur
um Prävention, sondern auch um die rasche Hilfe und richtigen
Maßnahmen für Frauen, die von Gewalt jeglicher Art betroffen sind. Es
muss leider von einer sehr hohen Dunkelziffer ausgegangen werden, da
viele Betroffene diese Gewalthandlungen tabuisieren und die Scham
sehr groß ist. In allen Bundesländern sind Frauenhäuser,
Gewaltschutzzentren und Beratungsstellen eingerichtet, die sich
professionell um die betroffenen Opfer kümmern können. Den Frauen zu
vermitteln, dass sie nicht alleine gelassen werden, hat oberste
Priorität.

Fotos finden Sie unter http://bdb.bmbf.gv.at

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