• 08.03.2016, 09:40:39
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BSA: Internationaler Frauentag am 8. März

Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Frauentages weisen
BSA-Generalsekretärin Olivia Kaiser und BSA-Frauenvorsitzende Beate
Wimmer-Puchinger auf die weiterhin fehlende gelebte
Gleichberechtigung und Einkommensunterschiede zwischen Männern und
Frauen hin.
Der Weltfrauentag entstand vor über hundert Jahren im Kampf um das
Wahlrecht für Frauen – dass Frauen heute immer noch um gleiche
Bezahlung für gleiche Arbeit kämpfen müssen, bleibt traurige
Realität.

„Wir brauchen endlich eine gelebt Gleichberechtigung von Mann und
Frau. Es liegt an uns Allen sich gemeinsam für eine Verbesserung der
Lebenssituationen von Frauen einzusetzen und nicht nur die rechtliche
sondern auch die tatsächliche, gelebte Gleichstellung voranzutreiben.
Neben der Grundvoraussetzung „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“
kämpfen wir auch weiterhin für die bessere Vereinbarkeit von Beruf
und Familie, gegen sexistische Übergriffe bzw. gegen Gewalt an
Frauen. Wir können als Sozialdemokratinnen stolz sein, dass wir
sowohl bei Gewaltschutzgesetzen und -maßnahmen europaweit vorbildlich
sind und viel erreicht und erkämpft haben. Ich erwarte mir gerade von
Männern in Führungspositionen in Wissenschaft und Forschung
lautstarke Solidarität und einen gemeinsamen Schulterschluss im Kampf
gegen Gewalt an Frauen!“, so BSA-Frauenvorsitzende Beate
Wimmer-Puchinger.

BSA-Generalsekretärin Olivia Kaiser weist auf die nach wie vor
stabile gläserne Decke hin: „Frauen sind in Führungspositionen sowohl
in Politik als auch Wirtschaft unterrepräsentiert. Laut dem aktuellen
„Frauen Management Report“ der AK Wien bleiben auch im Jahr 2016 die
obersten Führungsgremien in Österreich unverändert männerdominiert:
In 28,5 Prozent der 200 größten Unternehmen sind sogar sowohl in der
Geschäftsführung als auch im Aufsichtsrat keine einzige Frau
vertreten. Der Frauenanteil in den Geschäftsführungen der Top 200
Unternehmen lag Anfang Jänner 2016 bei lediglich 7,2 Prozent – hier
gibt es noch enormen Aufholbedarf!“

Die vor einigen Jahren beschlossene Frauenquote von 35 Prozent für
Aufsichtsräte von staatsnahen Unternehmen sieht der BSA als ersten
Schritt in die richtige Richtung, der aber noch viel zu kurz greift.
Die Frauen im BSA fordern daher die Einführung einer gesetzlichen
Frauenquote von 40 Prozent bei der Besetzung von
Aufsichtsratsgremien.

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