• 08.03.2016, 09:30:01
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FPÖ-Kappel: Standortattraktivität Österreichs auch 2016 am Sinken

Aktuelle Deloitte-Studie bescheinigt Reformstau und Verlust an Wettbewerbsfähigkeit

Utl.: Aktuelle Deloitte-Studie bescheinigt Reformstau und Verlust an
Wettbewerbsfähigkeit =

Wien (OTS) - Die Standortanalyse „Radar 2016“ der
Wirtschaftsprüfgesellschaft Deloitte prognostiziert dem
Wirtschaftsstandort Österreich für das heurige Jahr einen weiteren
Verlust an Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich. „Die
Attraktivität des Standorts Österreich verschlechtert sich zusehends.
Mittlerweile hinken wir anderen europäischen Staaten deutlich
hinterher, insbesondere was Strukturreformen und Innovationen
betrifft. Dies bescheinigt nun – neben zahlreichen anderen Studien –
auch die aktuelle Radar-2016-Studie von Deloitte“, so die Kritik der
freiheitlichen EU-Parlamentarierin Dr. Barbara Kappel.

Der Standort-Index von Deloitte prüft jährlich die Attraktivität
globaler Wirtschaftsstandorte und bescheinigt Österreich für das Jahr
2016 von fünf möglichen Punkten lediglich 2,86, wobei es im Jahr 2015
noch drei waren. „Dauerhafte Probleme wie Reformstau,
Rekordarbeitslosigkeit und Staatsverschuldung in Kombination mit
sinkenden Investitionen und rückläufigem Wachstum führen zu einem
immer schlechter werdenden Standort-Index Österreichs im
internationalen Vergleich“, so Kappel.

„Die Kritik der Freiheitlichen an hoher Abgabenquote und überzogenen
regulatorischen Auflagen für Betriebe bestätigt nun auch eine
international renommierte Wirtschaftsprüfgesellschaft. Auch wenn es
der Regierung gelingt, mit dem Fokus auf die Migrationsthematik von
der Wirtschaftslage in Österreich abzulenken, wird sich der
Reformrückstau nicht von selbst lösen“, so Kappel weiter. Auch das
World Competitiveness Ranking des Managementinstituts IMD attestiert
deutliche Einbußen bei Standortattraktivität und
Wettbewerbsfähigkeit. "Die unausgegorene Steuerreform der Regierung,
welche Unternehmen eher belastet als Anreize für Investition und
Arbeitsplatzschaffung zu bieten, prolongiert das schlechte
Abschneiden Österreichs auch ins nächste Jahr“, so die freiheitliche
EU-Abgeordnete.

„Werden dringende Reformen weiterhin aufgeschoben und Unternehmen
durch Auflagen, Steuern und eine überbordende Bürokratie belastet,
wird der Wirtschaftsstandort Österreich in den kommenden Jahren
weiter zurückfallen. Fehlende Anreize für die Wirtschaft kosten auch
zukünftig Arbeitsplätze und Wachstum“, so Kappel.

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