Weltfrauentag - Stronach/Schenk/Lugar: Forderung nach Recht auf Selbstschutz

Regierung kann Sicherheit nicht gewährleisten, Handlungsbedarf ist groß

Wien (OTS) - „Jeder Mensch hat das Recht auf Selbstverteidigung und wenn die Regierung nicht im Stande ist, für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen, dann muss das die Bevölkerung selbst machen“, erklärte Team Stronach Frauensprecherin Martina Schenk im Rahmen einer Pressekonferenz mit Team Stronach Klubobmann Robert Lugar, Generalsekretär der IWÖ, Dr. Georg Zakrajsek und der Neo-Inhaberin einer Waffenbesitzkarte, Hannelore Hartmann anlässlich des Weltfrauentags. Um Frauen die Möglichkeit zu geben, dieses Recht auch auszuüben, sei ein Pfefferspray das Mittel der Wahl. Denn „einen Pfefferspray kann man immer griffbereit haben. Es ist eine Waffe, um sich sicherer zu fühlen,“ so Schenk, weil „ein Opfer mit Waffe, ist keins!“ Frauen müssten raus aus der Opferrolle, auch wenn das den Vertretern von den Grünen, den NEOS und der SPÖ nicht gefalle, kommentierte die Team Stronach Frauensprecherin das Missfallen der anderen Parteien an diesem Slogan; deshalb wurde Schenk auch nicht an der gemeinsamen Aktion der Frauensprecherinnen beteiligt.

Auch für Team Stronach Klubobmann Robert Lugar ist ein Pfefferspray ein opportunes Mittel, um „sich im Notfall wehren zu können. Das ist eine Defensivwaffe, die ich einsetze, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt, um meine Unversehrtheit zu bewahren“, erklärte Lugar. Dies sei schließlich auch ein Grundrecht, das in der Verfassung verankert ist. Dass es überhaupt notwendig ist, Pfeffersprays an Frauen zu verteilen, hänge mit dem gestiegenen Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung zusammen, auch im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise, so Lugar.

Großen Handlungsbedarf gibt es laut Schenk auch beim Waffenrecht, das von der EU verschärft werden soll. Hier solle der Bürger wohl entwaffnet werden, kritisiert Schenk. „Jeder unbescholtene Bürger soll zum Zweck der Selbstverteidigung einen Waffenpass beantragen können! Das Innenministerium ist gefordert, eine Änderung im Waffengesetz vorzunehmen“, mahnte Schenk und forderte eine Herabsetzung der Ermessensbestimmungen.

„Während den Bürgern das Recht zur Verteidigung sukzessive erschwert wird, verabschiedet sich das staatliche Gewaltmonopol“, sagte Dr. Georg Zakrajsek. „Wenn man die Polizei ruft, kommt sie zu spät oder gar nicht.“ Die Mitgliederzahl des IWÖ ist in den letzten Monaten um 700 gestiegen, machte Zakrajsek aufmerksam, „das zeigt was in Österreich los ist.“ Das Recht werde außer Acht gelassen, „wenn unbescholtenen Bürgern keine Waffen erlaubt sind, man aber gleichzeitig Hundertausende nach Österreich hat marschieren lassen -ohne Kontrolle, ohne Registrierung und ohne in ihre Taschen geschaut zu haben“, kritisierte Zakrajsek. Er verwies auf Berichte von Grenzpolizisten, wonach Flüchtlinge „Handgranaten und Kalaschnikows“ an der Grenze „verloren“ hätten.

In Österreich aber ist schon die Waffenbesitzkarte „nur schwer zu erringen“ und auch kostspielig. „Allein für den Psychotest müssen 268 Euro berappt werden, dazu kommen die Kosten für den Waffenführerschein“, so Zakrajsek. Die Seniorin Hannelore Hartmann, die soeben ihre Waffenbesitzkarte erhalten hat, meinte: „Ich wollte mein Sicherheitsgefühl zurückhaben. Es gibt immer mehr Einbrüche. Als ältere Frau bin ich dem nicht gewachsen, aber ich bin sehr wohl in der Lage mit einer Waffe umzugehen!“

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