• 07.03.2016, 12:47:53
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Weltfrauentag - Stronach/Schenk/Lugar: Forderung nach Recht auf Selbstschutz

Regierung kann Sicherheit nicht gewährleisten, Handlungsbedarf ist groß

Utl.: Regierung kann Sicherheit nicht gewährleisten, Handlungsbedarf
ist groß =

Wien (OTS) - „Jeder Mensch hat das Recht auf Selbstverteidigung und
wenn die Regierung nicht im Stande ist, für die Sicherheit seiner
Bürger zu sorgen, dann muss das die Bevölkerung selbst machen“,
erklärte Team Stronach Frauensprecherin Martina Schenk im Rahmen
einer Pressekonferenz mit Team Stronach Klubobmann Robert Lugar,
Generalsekretär der IWÖ, Dr. Georg Zakrajsek und der Neo-Inhaberin
einer Waffenbesitzkarte, Hannelore Hartmann anlässlich des
Weltfrauentags. Um Frauen die Möglichkeit zu geben, dieses Recht auch
auszuüben, sei ein Pfefferspray das Mittel der Wahl. Denn „einen
Pfefferspray kann man immer griffbereit haben. Es ist eine Waffe, um
sich sicherer zu fühlen,“ so Schenk, weil „ein Opfer mit Waffe, ist
keins!“ Frauen müssten raus aus der Opferrolle, auch wenn das den
Vertretern von den Grünen, den NEOS und der SPÖ nicht gefalle,
kommentierte die Team Stronach Frauensprecherin das Missfallen der
anderen Parteien an diesem Slogan; deshalb wurde Schenk auch nicht an
der gemeinsamen Aktion der Frauensprecherinnen beteiligt.

Auch für Team Stronach Klubobmann Robert Lugar ist ein Pfefferspray
ein opportunes Mittel, um „sich im Notfall wehren zu können. Das ist
eine Defensivwaffe, die ich einsetze, wenn es keinen anderen Ausweg
mehr gibt, um meine Unversehrtheit zu bewahren“, erklärte Lugar. Dies
sei schließlich auch ein Grundrecht, das in der Verfassung verankert
ist. Dass es überhaupt notwendig ist, Pfeffersprays an Frauen zu
verteilen, hänge mit dem gestiegenen Unsicherheitsgefühl der
Bevölkerung zusammen, auch im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise,
so Lugar.

Großen Handlungsbedarf gibt es laut Schenk auch beim Waffenrecht, das
von der EU verschärft werden soll. Hier solle der Bürger wohl
entwaffnet werden, kritisiert Schenk. „Jeder unbescholtene Bürger
soll zum Zweck der Selbstverteidigung einen Waffenpass beantragen
können! Das Innenministerium ist gefordert, eine Änderung im
Waffengesetz vorzunehmen“, mahnte Schenk und forderte eine
Herabsetzung der Ermessensbestimmungen.

„Während den Bürgern das Recht zur Verteidigung sukzessive erschwert
wird, verabschiedet sich das staatliche Gewaltmonopol“, sagte Dr.
Georg Zakrajsek. „Wenn man die Polizei ruft, kommt sie zu spät oder
gar nicht.“ Die Mitgliederzahl des IWÖ ist in den letzten Monaten um
700 gestiegen, machte Zakrajsek aufmerksam, „das zeigt was in
Österreich los ist.“ Das Recht werde außer Acht gelassen, „wenn
unbescholtenen Bürgern keine Waffen erlaubt sind, man aber
gleichzeitig Hundertausende nach Österreich hat marschieren lassen -
ohne Kontrolle, ohne Registrierung und ohne in ihre Taschen geschaut
zu haben“, kritisierte Zakrajsek. Er verwies auf Berichte von
Grenzpolizisten, wonach Flüchtlinge „Handgranaten und Kalaschnikows“
an der Grenze „verloren“ hätten.

In Österreich aber ist schon die Waffenbesitzkarte „nur schwer zu
erringen“ und auch kostspielig. „Allein für den Psychotest müssen 268
Euro berappt werden, dazu kommen die Kosten für den
Waffenführerschein“, so Zakrajsek. Die Seniorin Hannelore Hartmann,
die soeben ihre Waffenbesitzkarte erhalten hat, meinte: „Ich wollte
mein Sicherheitsgefühl zurückhaben. Es gibt immer mehr Einbrüche. Als
ältere Frau bin ich dem nicht gewachsen, aber ich bin sehr wohl in
der Lage mit einer Waffe umzugehen!“

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