• 07.03.2016, 12:41:48
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AK zur Transportbranche: Mehr Fairness für die Beschäftigten

AK unterstützt europäische Bürgerinitiative „Fair Transport“

Utl.: AK unterstützt europäische Bürgerinitiative „Fair Transport“ =

Wien (OTS) - „Die derzeit schwierige Lage an den Grenzen darf nicht
dazu führen, dass sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im
Transportgewerbe weiter verschlimmern“, sagt die Leiterin der AK
Abteilung Umwelt und Verkehr, Sylvia Leodolter. Schon jetzt sind die
Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Transport ausgesprochen hart,
mit wochenlangen Abwesenheiten von zu Hause, langen Arbeitszeiten
unter Stress und immer stärkerem Lohndruck. „Wartezeiten an den
Grenzen sind Dienstzeiten und müssen selbstverständlich auch
weiterhin als solche bezahlt werden“, so Leodolter weiter.

AK unterstützt europäische Bürgerinitiative „Fair Transport“
Denn nur fair entlohnte und gut ausgeruhte Fahrer sind sichere
Fahrer. Die AK unterstützt deshalb gemeinsam mit den österreichischen
Gewerkschaften die europäische Initiative „Fair Transport“, bei der
im Internet europaweit Unterschriften für die Verbesserung von
Arbeitsbedingungen im Transport gesammelt werden. Angesichts der
immer weitergehenden Versuche in der Branche, in ganz Europa die
ohnehin schon harten Arbeitsbedingungen zu verschlechtern, sei die
Initiative nötiger denn je“, so Leodolter. Die Unterschriftenaktion
gibt es unter www.fairtransporteurope.at

Flächendeckende Lkw-Maut muss kommen
Die AK fordert außerdem weiterhin die flächendeckende Lkw-Maut. „Auch
bei den vom Schwerverkehr verursachten Straßenschäden versucht die
Transportbranche die hohen Folgekosten des Lkws auf die Allgemeinheit
abzuwälzen. Das wollen wir nicht länger hinnehmen“, so Leodolter.
Rund eine Milliarde Euro jährlich kostet allein die Instandhaltung
von Landes- und Gemeindestraßen. Künftig müssen noch weitere 600
Millionen Euro jährlich zusätzlich investiert werden. „Hier geht es
um Schäden, die zu einem großen Teil vom Schwerlastverkehr verursacht
werden, bisher aber von allen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern
bezahlt werden. Es ist hoch an der Zeit, dass sich der
Schwerlastverkehr endlich fair an den Kosten beteilig“, so Leodolter.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW

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