- 07.03.2016, 12:02:17
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ASFINAG: 180 Millionen Euro Investition ins steirische Autobahnnetz
Tunnelsicherheit als Schwerpunkt; letzter „alter“ Teil der Packautobahn wird saniert
Utl.: Tunnelsicherheit als Schwerpunkt; letzter „alter“ Teil der
Packautobahn wird saniert =
Graz (OTS) - Gut ausgebaut, bestens serviciert und vor allem
verkehrssicher soll das Autobahnnetz in der Steiermark sein: das sind
die Ziele, welche die ASFINAG bei Erstellung des jährlichen
Investitionsprogramms verfolgt. 2016 werden etwa 180 Millionen Euro
aufgewendet, um einerseits die bestehende Infrastruktur zu erneuern
und andererseits die großen Ausbauten wie beim Gleinalmtunnel zügig
voranzutreiben.
Schwerpunkt in diesem Jahr sind Sanierungen bei Tunnelanlagen,
insbesondere auf der A 9 in der Obersteiermark, wo mit dem
Selzthaltunnel, dem Walder- und dem Pretallerkogeltunnel drei große
Tunnel saniert und mit modernster Sicherheitstechnik ausgerüstet
werden. Allein bei diesen Projekten investiert die ASFINAG 56
Millionen Euro. „Insgesamt investieren wir in den kommenden Jahren
sogar eine Milliarde Euro in Autobahnen und Schnellstraßen in der
Steiermark. Damit stärken wir die steirische Wirtschaft. Wir schaffen
und sichern rund 10.000 Arbeitsplätze. Der Schwerpunkt liegt auch
klar auf mehr Verkehrssicherheit“, sagte der neue
Infrastrukturminister Gerald Klug bei der Präsentation des
Bauprogramms 2016 von ASFINAG und Land Steiermark am Montag in Graz.
Auch das Land Steiermark hat 2016 mit 125 Baumaßnahmen und 83
Millionen Euro Gesamtinvestition ein umfangreiches Programm geplant,
wie Landesrat Jörg Leichtfried erläuterte. Die größten Projekte dabei
sind der Grazer Südgürtel und die Ortsumfahrung Weiz.
ASFINAG-Vorstand Alois Schedl betonte, dass trotz der Bauarbeiten die
Autobahnen für den Kunden bestmöglich benützbar bleiben. Schedl: „Wir
nehmen dafür viel Geld in die Hand und setzen auch auf Innovationen.“
Das sichtbarste Beispiel dafür wird die Generalsanierung des
Plabutschtunnels 2017 sein – der Verkehr wird während der
zweieinhalbjährigen Bauzeit bis zu 700 Mal umgelegt, damit tagsüber
beide Tunnelröhren in Betrieb sein können. Gearbeitet wird nachts und
an den Wochenenden.
Eine bedeutende Generalsanierung beginnt Mitte März auch auf der A 2
im Packabschnitt. Das letzte „alte“ knapp sechs Kilometer lange
Teilstück von Unterwald bis zum Herzogbergtunnel wird um 23 Millionen
Euro erneuert.
AKUT, gemeinsam mit dem steirischen Forschungsunternehmen Joanneum
Research entwickelt, baut die ASFINAG ebenfalls verstärkt in den
kommenden Jahren ein. Nach dem Bosrucktunnel werden auch die Tunnel
Gleinalm, Plabutsch und Gratkorn 1 sowie 2 mit den „Tunnelohren“
ausgestattet. AKUT erkennt untypische Geräusche wie sie etwa bei
einem Unfall vorkommen oder einen Reifenplatzer, ein Alarm wird
ausgelöst.
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