• 07.03.2016, 11:20:54
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Schultes: LK-Wahl Vorarlberg - Klares "Ja" zu starker Bauernvertretung

Gratulation an Landwirtschaftskammer Präsident Josef Moosbrugger

Utl.: Gratulation an Landwirtschaftskammer Präsident Josef
Moosbrugger =

Wien (OTS) - "Bereits zum zweiten Mal wurden die
Landwirtschaftskammer-Wahlen in Vorarlberg als reine Briefwahl
durchgeführt. Auch diesmal haben die Bäuerinnen und Bauern ein klares
'Ja' zu einer starken Bauernvertretung gesagt. Dabei war die
Ausgangslage diesmal mehr als schwierig: Die Einkommen der
Bauernfamilien sanken 2015 bereits das vierte Mal hintereinander, die
Agrarpreise, vor allem bei Milch und Schweinen, sind nach wie vor zu
niedrig und zusätzlich verunsichern die Änderung des EU-Fördersystems
und die Neufeststellung der Einheitswerte die Bauern. Daher war es
umso wichtiger, die bäuerliche Interessenvertretung zu stärken, damit
sie den agrarpolitischen Weg weiter gehen kann, der für Planbarkeit,
Verlässlichkeit und Stabilität steht", erklärte Hermann Schultes,
Präsident der LK Österreich, zum Wahlergebnis der
Landwirtschaftskammer Vorarlberg und gratulierte dem
Spitzenkandidaten der stimmenstärksten Fraktion, LK-Präsident Josef
Moosbrugger, zum Ergebnis.

Konkretes Ergebnis

Konkret erreichte der Bauernbund bei den Land- und Forstwirten
75,6% und 11 von 14 Mandaten, die FPÖ-Bauern kamen auf 24,4% der
Stimmen und auf 3 Mandate. Bei den Dienstnehmern stimmten für den
Bauernbund ebenfalls 75,6% und für die FPÖ-Bauern 24,4% der Wähler,
was ein Mandatsverhältnis von 4 zu 1 bedeutet. Die Wahlbeteiligung
war in beiden Wahlkörpern niedriger als 2011 und betrug bei den Land-
und Forstwirten 52,8% und bei den Dienstnehmern 43,6%.

Klare Politik fürs Land

"Gerade in wirtschaftlich und politisch bewegten Zeiten brauchen
die Bauern einen Sicherheitsanker. Diesen bildet eine starke
Interessenvertretung, die die bäuerlichen Unternehmer nicht nur
tagtäglich in ihrer Arbeit unterstützt, sondern die auch dafür sorgt,
dass die agrarpolitischen Rahmenbedingungen auf allen
Entscheidungsebenen, vom Land über den Bund bis nach Brüssel, so
gestaltet werden, dass die Höfe Zukunft haben. Dazu brauchen wir die
starke Landwirtschaftskammer. Auch in Zukunft wird es unabdingbar
sein, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, wollen wir berechtigten
Bauernanliegen Gehör verschaffen", so Schultes abschließend.
(Schluss)

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