Schultes: LK-Wahl Vorarlberg - Klares "Ja" zu starker Bauernvertretung

Gratulation an Landwirtschaftskammer Präsident Josef Moosbrugger

Wien (OTS) - "Bereits zum zweiten Mal wurden die Landwirtschaftskammer-Wahlen in Vorarlberg als reine Briefwahl durchgeführt. Auch diesmal haben die Bäuerinnen und Bauern ein klares 'Ja' zu einer starken Bauernvertretung gesagt. Dabei war die Ausgangslage diesmal mehr als schwierig: Die Einkommen der Bauernfamilien sanken 2015 bereits das vierte Mal hintereinander, die Agrarpreise, vor allem bei Milch und Schweinen, sind nach wie vor zu niedrig und zusätzlich verunsichern die Änderung des EU-Fördersystems und die Neufeststellung der Einheitswerte die Bauern. Daher war es umso wichtiger, die bäuerliche Interessenvertretung zu stärken, damit sie den agrarpolitischen Weg weiter gehen kann, der für Planbarkeit, Verlässlichkeit und Stabilität steht", erklärte Hermann Schultes, Präsident der LK Österreich, zum Wahlergebnis der Landwirtschaftskammer Vorarlberg und gratulierte dem Spitzenkandidaten der stimmenstärksten Fraktion, LK-Präsident Josef Moosbrugger, zum Ergebnis.

Konkretes Ergebnis

Konkret erreichte der Bauernbund bei den Land- und Forstwirten 75,6% und 11 von 14 Mandaten, die FPÖ-Bauern kamen auf 24,4% der Stimmen und auf 3 Mandate. Bei den Dienstnehmern stimmten für den Bauernbund ebenfalls 75,6% und für die FPÖ-Bauern 24,4% der Wähler, was ein Mandatsverhältnis von 4 zu 1 bedeutet. Die Wahlbeteiligung war in beiden Wahlkörpern niedriger als 2011 und betrug bei den Land-und Forstwirten 52,8% und bei den Dienstnehmern 43,6%.

Klare Politik fürs Land

"Gerade in wirtschaftlich und politisch bewegten Zeiten brauchen die Bauern einen Sicherheitsanker. Diesen bildet eine starke Interessenvertretung, die die bäuerlichen Unternehmer nicht nur tagtäglich in ihrer Arbeit unterstützt, sondern die auch dafür sorgt, dass die agrarpolitischen Rahmenbedingungen auf allen Entscheidungsebenen, vom Land über den Bund bis nach Brüssel, so gestaltet werden, dass die Höfe Zukunft haben. Dazu brauchen wir die starke Landwirtschaftskammer. Auch in Zukunft wird es unabdingbar sein, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, wollen wir berechtigten Bauernanliegen Gehör verschaffen", so Schultes abschließend. (Schluss)

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