Neues Wiener Wettgesetz: Konsumenten- und Jugendschutz nur Vorwand für Marktmanipulation.

Um die seltsamen Einzelheiten zu rechtfertigen wird tief in die Trickkiste gegriffen!

Wien (OTS) - Das Ablaufdatum einer einfachen bürokratischen Benachrichtungspflicht anderer EU Mitgliedsstaaten ist kein „grünes Licht“ der EU in dem Sinn, dass Einzelheiten des zukünftigen Wr. Wettgesetzes überhaupt EU-konform sind! Die geplanten Beschränkungen entsprechen nicht dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, wie sie der Europäischen Gerichtshofe in Luxemburg in seinen Urteilen ausdrücklich fordert! Die Gerichte werden deshalb wieder mit Verfahren überlaufen werden.

Mit falschen Behauptungen und Zitierung tragischer Einzelschicksale (typisch, wenn es keine wissenschaftlich nachvollziehbare Fakten als Begründung gibt) sollen die Öffentlichkeit und Politik überzeugt werden.

Nicht der Spieler-/Jugendschutz steht im Vordergrund, sondern

1. die Vertreibung der Konsumenten zu unkontrollierbaren Online Wetten im Ausland. (Also sehr oft kein Jugend- und Spielerschutz!)

2. die Bevorzugung einzelner Anbieter um die konsumentenschützende Konkurrenz auszuschalten. (Also bessere Ausbeutung der Kunden!)

Die Respektlosigkeit mit der, mittels falschen Angaben, den verantwortlichen Politikern und der Öffentlichkeit marktverzerrende Wettbewerbswidrigkeiten als Jugend- und Spielerschutz untergejubelt wird, ist beeindruckend.

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Helmut Kafka, Pressesprecher
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