- 07.03.2016, 10:17:18
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Neues Wiener Wettgesetz: Konsumenten- und Jugendschutz nur Vorwand für Marktmanipulation.
Um die seltsamen Einzelheiten zu rechtfertigen wird tief in die Trickkiste gegriffen!
Utl.: Um die seltsamen Einzelheiten zu rechtfertigen wird tief in
die Trickkiste gegriffen! =
Wien (OTS) - Das Ablaufdatum einer einfachen bürokratischen
Benachrichtungspflicht anderer EU Mitgliedsstaaten ist kein „grünes
Licht“ der EU in dem Sinn, dass Einzelheiten des zukünftigen Wr.
Wettgesetzes überhaupt EU-konform sind! Die geplanten Beschränkungen
entsprechen nicht dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, wie sie der
Europäischen Gerichtshofe in Luxemburg in seinen Urteilen
ausdrücklich fordert! Die Gerichte werden deshalb wieder mit
Verfahren überlaufen werden.
Mit falschen Behauptungen und Zitierung tragischer Einzelschicksale
(typisch, wenn es keine wissenschaftlich nachvollziehbare Fakten als
Begründung gibt) sollen die Öffentlichkeit und Politik überzeugt
werden.
Nicht der Spieler-/Jugendschutz steht im Vordergrund, sondern
1. die Vertreibung der Konsumenten zu unkontrollierbaren Online
Wetten im Ausland. (Also sehr oft kein Jugend- und Spielerschutz!)
2. die Bevorzugung einzelner Anbieter um die konsumentenschützende
Konkurrenz auszuschalten. (Also bessere Ausbeutung der Kunden!)
Die Respektlosigkeit mit der, mittels falschen Angaben, den
verantwortlichen Politikern und der Öffentlichkeit marktverzerrende
Wettbewerbswidrigkeiten als Jugend- und Spielerschutz untergejubelt
wird, ist beeindruckend.
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