• 04.03.2016, 09:38:03
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Auszeichnung für Wiener Betriebe, die die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern

BGF-Gütesiegel wurde an 13 Unternehmen verliehen

Utl.: BGF-Gütesiegel wurde an 13 Unternehmen verliehen =

Wien (OTS) - Bereits zum zwölften Mal wurde das Gütesiegel der
Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) an Wiener Betriebe, die die
Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern, verliehen.
Der Festakt fand am 3. März 2016 in der Zentrale der Wiener
Gebietskrankenkasse (WGKK) statt, die als Regionalstelle Wien des
Netzwerks Betriebliche Gesundheitsförderung, in der Bundeshauptstadt
für BGF verantwortlich ist.

Verliehen wurde die Auszeichnung an 13 Betriebe. Vier davon erhielten
das Gütesiegel zum ersten Mal, an neun wurde es erneut vergeben. In
Summe wurden so rund 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
erreicht.

Folgende Betriebe erhielten das BGF-Gütesiegel erstmalig:

- Arbeitsmarktservice Wien
- Fonds Soziales Wien
- LimeSoda Interactive Marketing GmbH
- Wiener Linien GmbH & Co KG- Fahrdienst

Diese Unternehmen wurden erneut ausgezeichnet:

- AUVA – Landesstelle Wien
- FH Campus Wien
- Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
- HOERBIGER Ventilwerke GmbH & CoKG
- Novo Nordisk Pharma GmbH
- Robert Bosch AG, Standort Wien
- Sozialversicherungsanstalt der Bauern
- UniCredit Bank Austria AG
- Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds

Wie in den Vorjahren haben die Unternehmen eine breite Palette an
gesundheitsfördernden Projekten umgesetzt. Sie reichen von
verhaltensorientierten Maßnahmen wie gesunder Ernährung und
Sportprogrammen in Betrieben bis zu verhältnisorientierten Maßnahmen
wie Aktivitäten zu den Themen Führung, Kommunikation und
psychosoziale Gesundheit.

Besseres Betriebsklima führt zur Steigerung der Produktivität

WGKK-Obfrau Ingrid Reischl, die zusammen mit Gert Lang,
Gesundheitsreferent des Fonds Gesundes Österreich, die Verleihung
vornahm, betonte, dass nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die
Betriebe von Gesundheitsförderdung profitieren: „Eine Verringerung
der Arbeitsbelastungen gepaart mit einem besseren Betriebsklima
steigert die Produktivität und verbessert zudem die Produkt- und
Dienstleistungsqualität.“ Weiters wies Reischl auf die positiven
Effekte für das Gesundheitssystem hin. Denn: Eine Verringerung
gesundheitlicher Beschwerden senkt letztendlich auch die
Krankenstände und die damit verbundenen Kosten.

Lang schlug in dieselbe Kerbe und fügte hinzu, dass die Unternehmen
den Nutzen von BGF erkannt hätten, obwohl die Umsetzung viel
Vorbereitung und Engagement erfordert. „Bisher hat das
österreichische Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung an mehr
als 1.100 Betriebe die Gütesiegel verleihen“, so der Experte, der
darauf hinwies, dass manche Firmen die Siegel bereits zum vierten Mal
in Folge erhalten.

Betriebliche Gesundheitsförderung wird finanziell unterstützt

Motivierte, qualifizierte und gesunde Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sind von großer Bedeutung. Daher unterstützt die WGKK
Unternehmen, die sich für Gesundheitsförderung einsetzen. Wie hoch
der Zuschuss ist, hängt von der Größe ab. Unternehmen mit bis zu 49
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhalten maximal 1.000 Euro, ab 50
Personen kann die Anstoßfinanzierung bis zu 4.000 Euro betragen.
Gefördert werden Aufwendungen, die bei der Einführung von BGF
entstehen, jedoch keine Einzelmaßnahmen wie Entspannungs- oder
Mobilisierungsangebote.

Neben der finanziellen Unterstützung bietet die WGKK auch Beratung
und Begleitung bei einem BGF-Projekt. Dabei orientieren sich die
Expertinnen an den Bedürfnissen und Zielen der jeweiligen Unternehmen
und unterstützen mit einer Reihe kostenloser Angebote. Diese reichen
von der unverbindlichen Erstberatung über die Unterstützung und
Beratung bei der Projektkonzeption und -planung, bis hin zur Hilfe
bei Förder- und Gütesiegelansuchen. Außerdem bietet die WGKK im
Rahmen der BGF kostengünstig Maßnahmen wie beispielsweise die
Betriebliche Raucherentwöhnung an.

Nähere Informationen zur BGF erhalten interessierte Unternehmen bei
Frau Mag.a Sandra Neundlinger (01 601 22-2697) oder per E-Mail
([email protected]).

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