• 01.03.2016, 14:09:02
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Ehrenzeichenverleihung im NÖ Landhaus

Pröll: 96 Prozent mit Lebensqualität im Land zufrieden

Utl.: Pröll: 96 Prozent mit Lebensqualität im Land zufrieden =

St. Pölten (OTS/NLK) - Der Sitzungssaal des NÖ Landtages in St.
Pölten war am heutigen Dienstag Schauplatz einer
Ehrenzeichenverleihung durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Dabei
überreichte der Landeshauptmann insgesamt 29 Ehrenzeichen für
Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, drei Gedenkmedaillen
des Landes Niederösterreich sowie acht Berufstitel. Zudem wurden acht
Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

„Wir haben es in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten
geschafft, das Landesbewusstsein unseres Heimatlandes
Niederösterreich entsprechend zu stärken“, sagte Landeshauptmann
Pröll in seiner Festansprache. „96 Prozent sagen, sie sind mit der
Lebensqualität in diesem Land zufrieden, 92 Prozent sagen, sie sind
stolz auf Niederösterreich und 70 Prozent sagen, Niederösterreich
entwickelt sich besser als der österreichische Durchschnitt“, verwies
der Landeshauptmann auf eine Umfrage.

„Wir haben Niederösterreich weit über die Grenzen unserer Heimat
Österreich hinaus zu einem Begriff gemacht“, führte Pröll weiter aus.
„Es ist uns miteinander gelungen, Niederösterreich in den
zurückliegenden Jahrzehnten durch unsere harte Arbeit auf die
Überholspur zu bringen. Wir hatten vor 23 Jahren in Niederösterreich
480.000 unselbstständig Beschäftigte, heute haben wir 600.000
unselbstständig Beschäftigte.“ Niederösterreich habe bezüglich der
Kaufkraft sogar die Bundeshauptstadt Wien überholt, so Pröll. „Dies
ist ein Markenzeichen, das uns allen zeigen soll, wie tüchtig wir
miteinander gearbeitet haben“, hob der Landeshauptmann hervor.

Hinsichtlich des Wirtschaftswachstums hielt Pröll fest:
„Wirtschaftsprognostiker sagen voraus, wir werden heuer ein
Wirtschaftswachstum in der Größenordnung von bis zu zwei Prozent
erreichen können. Die Aufgabe besteht darin, dass wir diese positive
Situation für uns in Niederösterreich entsprechend nutzen. Das liegt
auf der einen Seite in einer offensiven Exportpolitik, das liegt aber
auch darin, möglichst viele Unternehmen in diesem Land zu gründen.“
Ein weiterer Punkt sei der Ausbau und Weiterbau einer entsprechenden
Infrastruktur, so der Landeshauptmann. Dabei gehe es nicht nur um den
Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, es „geht um den Aus- und Weiterbau
der Wissenschaftsinfrastruktur, der kulturellen Infrastruktur bis hin
zur modernen Kommunikationstechnologie und dem Breitbandnetz“.

„Die Grundlage, die wir bisher gelegt haben, kann sich sehen lassen“,
erinnerte Pröll auch an den Wissenschaftsbereich, das IST Austria in
Klosterneuburg, das Krebsforschungsprojekt MedAustron in Wiener
Neustadt, die neue Medizinuni an der Donau-Universität Krems und die
IFA Tulln. „Wir haben ein Netzwerk geschaffen, das sich in den
nächsten Jahren und Jahrzehnten verzinsen wird“, meinte Pröll.

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