• 01.03.2016, 13:30:56
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Automobilimporteure: Diesel bedeutet aktiven Klimaschutz

Clary: Euro-6-Diesel sauber und effizient – Durchschnittlicher CO2-Ausstoß sinkt kontinuierlich – Österreich darf bei Elektromobilität nicht Schlusslicht werden

Utl.: Clary: Euro-6-Diesel sauber und effizient – Durchschnittlicher
CO2-Ausstoß sinkt kontinuierlich – Österreich darf bei
Elektromobilität nicht Schlusslicht werden =

Wien (OTS) - „Der moderne Euro-6-Dieselmotor ist sauber, effizient
und trägt aktiv zum Klimaschutz bei“, so Dr. Felix Clary, Sprecher
der österreichischen Automobilimporteure heute, Dienstag, in Reaktion
auf eine von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie zum Thema
Kohlendioxid-Emissionen von Diesel-Pkw. „Der Vorteil eines
Dieselmotors liegt klar im geringeren Verbrauch, von dem auch die
CO2-Emissionen abhängen. Ein Dieselmotor verbraucht um rund 20
Prozent weniger als ein vergleichbarer Benzinmotor. Aufgrund eines
speziellen Verbrennungsverfahrens wird die Energie besser genutzt. In
Bezug auf die CO2-Emissionen liegt der Dieselmotor immer noch um rund
15 Prozent im Vorteil. Es ist klimapolitisch absolut kontraproduktiv,
den Dieselantrieb in Frage zu stellen“, so Clary.

Der Dieselmotor sei derzeit notwendig, um die ambitionierten
EU-Klimaziele zu erreichen (Stichwort: 95g/km bis 2020). Aber die
Autohersteller setzen durchwegs auf eine Fächerstrategie, die neben
den klassischen Antrieben auch alternative Antriebsarten
berücksichtigt. „Die Autohersteller erledigen ihre Hausaufgaben,
indem sie für eine breite Angebotspalette sorgen. Zusätzlich konnte
durch Optimierung der klassischen Antriebe und konsequenten Leichtbau
der durchschnittliche CO2-Ausstoß von in der EU neu zugelassenen Pkw
seit 1995 um ein Drittel gesenkt werden“, so Clary. Fakt ist, dass in
Österreich nur 13 Prozent der CO2-Emissionen von Pkw stammen. Global
betrachtet verursacht der Straßenverkehr nur knapp zehn Prozent der
CO2-Emissionen. Lag der durchschnittliche CO2-Flottenverbrauch in
Österreich im Jahr 2000 noch bei 167,3 g/km, so waren es 2015 nur
noch 125 g/km. Grundsätzlich gilt: Obwohl sich der Pkw-Bestand in
Österreich seit 1980 von 2,2 Mio. auf 4,7 Mio. mehr als verdoppelt
hat, kam es gleichzeitig zu einer deutlichen Reduktion der
Schadstoffe.

Österreich darf nicht Schlusslicht werden

Aus umweltpolitischen Gesichtspunkten müsse nun die Politik handeln
und für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen, welche die freie
individuelle Mobilität nicht einschränken aber gleichzeitig dazu
beitragen, die Klimaziele zu erreichen. Dazu zähle einerseits die
Förderung von Elektromobilität, die nicht zwangsläufig bzw. nicht nur
auf fiskalischer Ebene stattfinden müsse, sondern auch im Rahmen von
Bevorzugungen im Straßenverkehr (z.B. Öffnung von Busspuren, Vorteile
beim Parken) Wirkung zeigen könne. Im Bereich der Elektromobilität
müsse es zu bundesweit einheitlichen Förderungen kommen.

„Nur mit entsprechenden politischen Rahmenbedingungen kann es hier zu
einem Marktdurchbruch kommen. Mit einem Elektroauto-Anteil von 0,5
Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen im Jahr 2015, hinkt Österreich dem
EU-Vorreiterland Norwegen deutlich hinterher, wo durch eine aktive
Politik (Rahmenbedingungen, Förderungen) rund 20 Prozent aller
Neuzulassungen mittlerweile auf Elektroautos entfallen. Eine weitere
simple aber wirkungsvolle Maßnahme wäre verstärkt für „Grüne Wellen“
in den Städten zu sorgen. So fällt der Verbrauch und somit die
CO2-Emissionen bei flüssigem Verkehr nachweislich deutlich geringer
aus als bei Stop and Go Verkehr. Österreich darf im Hinblick auf
Effizienzmaßnahmen und Förderungen von Elektromobilität nicht zum
Schlusslicht werden“, warnte der Sprecher der Automobilimporteure
abschließend.

Der Arbeitskreis der Automobilimporteure stellt eine eigens geregelte
Interessenvertretung innerhalb der Industriellenvereinigung dar.
Mitglieder sind die österreichischen Automobilimporteure und die
Vertriebsgesellschaften der internationalen Automobilhersteller.

Nähere Informationen unter http://www.automobilimporteure.at

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