- 01.03.2016, 12:02:57
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"Zukunft.Frauen": Mitterlehner zeichnet Absolventinnen des neunten Durchgangs aus
Frauenförderungsprogramm des Wirtschaftsministeriums, der Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung - Diplomverleihung an Absolventinnen
Utl.: Frauenförderungsprogramm des Wirtschaftsministeriums, der
Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung
- Diplomverleihung an Absolventinnen =
Wien (OTS/BMWFW) - Im Rahmen eines Festakts im Wirtschaftsministerium
hat Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am
Montagabend die Absolventinnen des neunten Durchgangs des
Führungskräfte-Programms "Zukunft.Frauen" ausgezeichnet. Dabei
handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums
für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), der
Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung. "Unser
Ziel ist es, den Frauenanteil in Führungs- und
Entscheidungspositionen von Unternehmen zu erhöhen. Davon profitieren
Wirtschaft und Gesellschaft", sagt Mitterlehner. Die notwendige
Kulturveränderung könne nicht nur herbeigeredet werden, sondern müsse
mit aktiven Schritten unterstützt werden. "Daher setzt unser Programm
direkt bei qualifizierten Frauen an und unterstützt sie beim weiteren
Weg an die Spitze", so Mitterlehner, der allen Absolventinnen
herzlich gratuliert.
„Es ist eine Tatsache, dass Frauen in der Wirtschaft - und zwar auf
allen Ebenen - im Vormarsch sind. Und dies zum ökonomischen Vorteil
der Betriebe. Wir setzen mit 'Zukunft.Frauen' auf konkrete und
praxisnahe Unterstützung der Frauen“, unterstreicht
WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser. „Dass das Programm, mit
dem wir qualifizierte Frauen auf ihrem Weg in die Führungsetage
unterstützen und sie gezielt auf Aufsichtsrats- und
Managementpositionen vorbereiten, bereits zum neunten Mal erfolgreich
gelaufen ist, zeigt uns, dass wir damit am richtigen Weg sind“,
betont Hochhauser. Flankierend müsse aber auch alles dafür getan
werden, um Frauen auf ihrem gesamten Karriereweg bestmöglich zu
unterstützen. "Dazu zählt vor allem auch der weitere Ausbau von
qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungsmöglichkeiten, um Beruf und
Familie besser vereinbaren zu können", so die WKÖ-Generalsekretärin.
Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung
ergänzt: "Gerade für Unternehmen der Industrie, in denen der
Frauenanteil in Führungspositionen bisher noch recht niedrig sind,
sind Frauen ein äußerst wichtiges Potenzial der Zukunft. Es gilt
daher, Frauen für technische und naturwissenschaftliche
Schlüsselpositionen zu gewinnen und auf ihrem Weg in Aufsichtsrats-
und Vorstandspositionen zu stärken und zu fördern. Wir sind davon
überzeugt, dass eine stärkere Repräsentanz von Frauen in
Führungsetagen nicht nur aus gesellschaftspolitischen sondern auch
aus ökonomischen Gründen wichtig ist und möchten dieses Ziel durch
Eigeninitiative der Unternehmen und intensive Bewusstseinsarbeit
erreichen.“
Reges Interesse an "Zukunft.Frauen" und Aufsichtsrätinnen-Datenbank
"Zukunft.Frauen" findet immer mehr Zuspruch, das zeigt nicht nur die
starke Nachfrage, sondern auch die Tatsache, dass der zehnte
Durchgang vor kurzem begonnen hat und im Herbst bereits der elfte
Durchgang startet. Das Programm wird durch eine öffentlich
zugängliche Aufsichtsrätinnen-Datenbank ergänzt, in der rund 440
Frauen registriert sind. Die Suche nach Kandidatinnen für
Aufsichtsratsfunktionen wird somit wesentlich erleichtert.
Das große Interesse am Führungskräfteprogramm "Zukunft.Frauen" zeigt
nicht nur, dass enormes Potenzial vorhanden ist, sondern auch die
Motivation und die Begeisterung von Frauen Spitzenjobs anzustreben.
"Wir sind stolz darauf, dass nun schon der neunte Durchgang unseres
Programmes abgeschlossen werden konnte und damit genau 200
Absolventinnen dieses Programm durchlaufen haben, die teilweise
bereits Aufsichtsratsmandate angenommen oder einen anderwärtigen
Karrieresprung vollzogen haben. Den Absolventinnen des neunten
Durchgangs von Zukunft.Frauen möchte ich für ihr Engagement danken
und vor allem mit neuem Rüstzeug das Allerbeste für ihren weiteren
beruflichen Weg wünschen", so Neumayer.
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