- 29.02.2016, 09:22:00
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„Es wird schlimmer als 2008“
Börseguru Jim Rogers, der 1985 den österreichischen Finanzplatz wachküsste, investiert derzeit weder in Wien, noch an einem anderen Finanzplatz dieser Welt.
Utl.: Börseguru Jim Rogers, der 1985 den österreichischen
Finanzplatz wachküsste, investiert derzeit weder in Wien, noch
an einem anderen Finanzplatz dieser Welt. =
Wien (OTS) - Im aktuellen GEWINN warnt er von den nächsten zwei bis
vier Jahren mit noch viel schlimmeren Wirtschafts- und Kurseinbrüchen
als 2008.
Diesmal werde uns China nicht wie 2008 retten können, weil sie heute
selbst hoch verschuldet seien. „Seit 2008 sind die Staatsschulden
weltweit explodiert. Was die Notenbanken da betreiben sei Harakiri,“
so Rogers, „sie haben die Kapitalmärkte aufgebläht, die sieben Jahre
ohne gröbere Korrektur unentwegt stiegen.“
Wir befänden uns längst im Bärenmarkt:„Im Vorjahr sind an der New
Yorker Börse bereits doppelt so viele Aktien gefallen, wie
gestiegen. Doppelt so viele! Das ist typisch für das letzte Zucken
eines Bullenmarktes. Es steigen nur mehr wenige große, solide
Klassiker und ein paar trendige Börsenlieblinge wie Netflix oder
Amazon, die den Markt noch retten. Bei Technologietiteln war die Gier
besonders groß. Ich persönlich bin derzeit short in den
US-Aktienmärkten und long in China.“
Rogers ist vor allem in US-Dollar übergewichtet, „nicht, weil der
Dollar sicher ist, sondern weil man ihn für sicher hält. Wenn dann
alle in Panik in die amerikanische Währung flüchten, werde ich mit
meinen überbewerteten Dollars Gold kaufen.“ Lesen Sie das gesamte
Interview mit Jim Rogers im neuen GEWINN.
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