„Es wird schlimmer als 2008“

Börseguru Jim Rogers, der 1985 den österreichischen Finanzplatz wachküsste, investiert derzeit weder in Wien, noch an einem anderen Finanzplatz dieser Welt.

Wien (OTS) - Im aktuellen GEWINN warnt er von den nächsten zwei bis vier Jahren mit noch viel schlimmeren Wirtschafts- und Kurseinbrüchen als 2008.

Diesmal werde uns China nicht wie 2008 retten können, weil sie heute selbst hoch verschuldet seien. „Seit 2008 sind die Staatsschulden weltweit explodiert. Was die Notenbanken da betreiben sei Harakiri,“ so Rogers, „sie haben die Kapitalmärkte aufgebläht, die sieben Jahre ohne gröbere Korrektur unentwegt stiegen.“

Wir befänden uns längst im Bärenmarkt:„Im Vorjahr sind an der New Yorker Börse bereits doppelt so viele Aktien gefallen, wie gestiegen. Doppelt so viele! Das ist typisch für das letzte Zucken eines Bullenmarktes. Es steigen nur mehr wenige große, solide Klassiker und ein paar trendige Börsenlieblinge wie Netflix oder Amazon, die den Markt noch retten. Bei Technologietiteln war die Gier besonders groß. Ich persönlich bin derzeit short in den US-Aktienmärkten und long in China.“

Rogers ist vor allem in US-Dollar übergewichtet, „nicht, weil der Dollar sicher ist, sondern weil man ihn für sicher hält. Wenn dann alle in Panik in die amerikanische Währung flüchten, werde ich mit meinen überbewerteten Dollars Gold kaufen.“ Lesen Sie das gesamte Interview mit Jim Rogers im neuen GEWINN.

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