• 28.02.2016, 14:12:25
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Blümel: Heinisch-Hosek leidet unter derselben Realitätsverweigerung wie ihre Genossen in Wien

Ministerin an Aufklärung bei den islamischen Kindergärten nicht interessiert - Wir brauchen Leistungsorientierung nach oben, statt Nivellierung nach unten

Utl.: Ministerin an Aufklärung bei den islamischen Kindergärten
nicht interessiert - Wir brauchen Leistungsorientierung nach
oben, statt Nivellierung nach unten =

Wien (OTS) - "Bundesministerin Heinisch-Hosek leidet offensichtlich
unter derselben Realitätsverweigerung wie ihre Genossen in Wien. Ihre
​Aussagen, dass sie im Zuge des Skandals rund um die islamischen
Kindergärten keinerlei Versagen und Versäumnisse bei ihren Genossen
in Wien sehe, ist nicht nur vollkommen unverständlich, sondern
angesichts des vorliegenden Berichts vollkommen daneben. Sie sollte
sich diesen Bericht einmal in Ruhe durchlesen. Offensichtlich leben
die Regierungsmitglieder der SPÖ sowohl auf Landes-, als auch auf
Bundesebene in einem völlig eigenen Universum, das mit dem wahrem
Leben nichts zu tun hat. Es muss jedem Menschen völlig klar sein,
dass die angeblichen jährlich 3.000 Kontrollen bei 2.400
Kinderbetreuungseinrichtungen nicht einmal der berühmte Tropfen auf
dem heißen Stein sind. Es muss endlich Schluss sein mit dem
Beschönigen und Beschwichtigen“, so ÖVP Wien-Landesparteiobmann
Stadtrat Gernot Blümel angesichts der heutigen Pressestunde und
weiter: „Es ist der Ministerin anscheinend entgangen, dass die
Verantwortung für diese gefährlichen Entwicklungen ganz eindeutig die
Wiener SPÖ und vor allem der frühere Stadtrat Christian Oxonitsch
trägt. Dieser hat den Schlamassel verursacht und muss auch die
Konsequenzen ziehen und zurücktreten.“

"Auch die anderen Aussagen der Bildungsministerin in der Pressestunde
lassen nur den Schluss zu, dass Heinisch-Hosek im Bildungsbereich
völlig abgemeldet ist und offensichtlich ihren politischen Fokus
lediglich auf leistungsschädliche Reformen und sozialistische
Gleichmacherei legt. Ein erneutes Rütteln seitens der SPÖ an der
15-Prozent Grenze für die Modellregionen kann nur als Anschlag auf
die Wahlfreiheit in Wien gewertet werden. Und auch das weitere
Festhalten an der völlig sinnlosen Forderung in den ersten drei
Jahrgängen der Volksschule die Notengebung und das Durchfallen
komplett abzuschaffen zeigt den völlig falschen Weg der Ministerin.
In typisch sozialistischer Gangart soll alles über einen Kamm
geschert werden. Das ist das absolute Gegenteil von gut und sinnvoll
und alles andere als ein Zukunftskonzept. Wir brauchen
Leistungsorientierung und Wahlfreiheit in der Bildung statt einer
Nivellierung nach unten. Der Weg von Heinisch-Hosek ist ein Weg in
Richtung Mittelmaß – für die Kinder und somit für unser Land. Wir
wollen kein Mittelmaß, sondern ins Spitzenfeld", so Blümel
abschließend.

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