• 27.02.2016, 11:38:32
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VP-Korosec: Unhaltbare Aussagen von Häupl zur Causa Gernot Rainer

Schiefe Optik in der Dauervertragskommission des KAV - Festhalten an der politisch motivierten Kündigung zeigt die Abgehobenheit in der Wiener Stadtregierung

Utl.: Schiefe Optik in der Dauervertragskommission des KAV -
Festhalten an der politisch motivierten Kündigung zeigt die
Abgehobenheit in der Wiener Stadtregierung =

Wien (OTS) - "Negativ erstaunt" zeigt sich die Gesundheitssprecherin
der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec angesichts der Aussagen von
Bürgermeister Häupl in der heutigen "Kronen Zeitung" zum Thema Gernot
Rainer.

"Dies nun so hinzustellen, dass es sich bei dieser Nichtverlängerung
des Dienstvertrages um einen völlig gewöhnlichen Vorgang handle, ist
äußerst dreist", so Korosec und weiter: "Auch die Aussage, dass
Rainer weder der Doktortitel abhanden gekommen wäre noch die
Möglichkeit sich mit einem privaten Verein weiter zu betätigen, zeigt
die völlige Abgehobenheit, die offensichtlich in der Stadtregierung
um sich greift. Der Bürgermeister sollte sich lieber vor Augen
führen, dass neben der arbeitsrechtlichen Komponente - für
Arbeitsrechtler Marhold liegt bekanntlich der Schluss nahe, dass es
sich um eine unzulässige Motivkündigung handle - Gernot Rainer
Bestnoten aufgrund seiner medizinischen Fähigkeiten vorzuweisen hat
und auch von den Kollegen im Otto Wagner Spital unterstützt wird, die
ihm neben ausgezeichnete fachlichen vor allem auch soziale
Kompetenzen bescheinigen"

"Nun wurde auch noch bekannt, dass der Gatte von
Gesundheitsministerin Oberhauser - wie das Nachrichtenmagazin
"Profil" berichtet - in der Dauervertragskommission des KAV als
Personalvertreter die Nichtverlängerung des Vertrages mitbeschlossen
hat. ​Und Oberhauser selbst sagt in einem Interview mit der
Tageszeitung "Die Presse", dass man als Dienstnehmer wissen muss wo
das hinführen kann, wenn man sich kritisch über seinen Arbeitgeber
äußert. Das ist eine mehr als schiefe Optik. ​Grundloyalität, wie es
der Bürgermeister ausdrückt, kann nicht bedeuten, dass man sich nicht
kritisch gegenüber dem KAV und der Stadt Wien äußern und
gewerkschaftlich betätigen darf. Das sind Auswüchse einer Politik,
die einfach nicht zu tolerieren sind. Eine derart politisch
motivierte Kündigung darf vom Bürgermeister nicht ​so einfach
weggewischt werden", so Korosec abschließend.

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