VP-Benger: Tradition erhalten, Vereinsfeste retten, Bürokratie abbauen

Im Sinne der Heimatstrategie „Heimat lieben-sichern-stärken“, setzt sich VP-Chef Benger für Vereine und Wirte ein. Veranstaltungsgesetz muss dringend repariert werden

Klagenfurt (OTS) - Über 100.000 Kärntnerinnen und Kärntner sind in Brauchtums- und Traditionsvereinen ehrenamtlich tätig. „Sie sind die Säulen unseres gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenlebens, sie leben Tradition und geben Brauchtum weiter. Aber vor allem schaffen sie Identität in den Tälern und Gemeinden“, sagt VP-Chef Christian Benger heute. Mit der Volkspartei stellt er das künftige Handeln unter das Motto „Heimat lieben – sichern – stärken“.

Dazu gehören laut Benger das Ehrenamt, die Vereinstätigkeit und die Wirte-Kultur. „Es ist immer miteinander gegangen, es wird auch in Zukunft miteinander geben“, betont Benger. Auch die Wirtshäuser seien laut Benger eine nicht wegzudenkende Säule im ländlichen Raum als Orte der Kommunikation, auch für Vereine.

In jüngster Zeit sei dieses Miteinander von Wirten und Vereinen jedoch in Schieflage geraten. „Seit der Gesetzgeber mit neuen Auflagen auf beiden Seiten regulierend eingegriffen hat, gibt’s Probleme“, weist Benger hin. Anzeigen gefährden laut Benger das gesellschaftliche Zusammenleben, das Miteinander und unsere Kultur. „Die Diskussion Wirt ODER Verein gibt es nicht! Vereine und Wirte gehören zusammen“, so Benger. Gesetzesnovellen sind laut Benger ein Gebot der Stunde - im Bund wie im Land!

Es müssen Lösungen auf den Tisch, die beide, Wirte und Vereine, absichern.

Die gesetzlichen Bestimmungen im Hinblick auf die Besteuerung von Vereinstätigkeiten schaffen Unsicherheiten bei Vereinsmitgliedern und gefährden kulturelle Tätigkeiten. Umgekehrt schaffen Freiräume für Vereine und neue Auflagen für Wirte für Wut und Unverständnis.

„Es kann nicht sein, dass Kultur und Geselligkeit in der Flut einer Zettelwirtschaft und in einem Übermaß an Unsicherheiten zu Grunde gerichtet werden“, spricht Benger Klartext und unterstreicht das von der Wirtschaftskammer initiierte Fair Play.

Aus diesem Grund hat die Volkspartei Kärnten einen Maßnahmenkatalog aufgestellt:

1. Klarstellung bei gemeinsamen Veranstaltungen von Vereinen mit Wirten im Sinne eines Fair Play (Kooperationsregeln, Gewinnverteilung, Gewerbeberechtigung, etc.)
2. Novelle des Veranstaltungsgesetzes
3. Gesetzliche Regelung für die straffreie Aushilfe von Familienmitgliedern in Gastronomiebetrieben
4. Befreiung der Vereinsmitglieder von der Sozialversicherung
5. „Geldwerte Vorteile“ für Vereinsmitglieder legalisieren (Essen bei Weihnachtsfeiern, Ausflüge,…)
6. Keine Registrierkassa bei Vereinsfesten: weder für Vereine, noch für Wirte
7. Anhebung der Pauschale für die Registrier-Kassen-Pflicht für Wirte (SCHLUSS)

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