• 26.02.2016, 13:09:44
  • /
  • OTS0147 OTW0147

VP-Benger: Tradition erhalten, Vereinsfeste retten, Bürokratie abbauen

Im Sinne der Heimatstrategie „Heimat lieben-sichern-stärken“, setzt sich VP-Chef Benger für Vereine und Wirte ein. Veranstaltungsgesetz muss dringend repariert werden

Utl.: Im Sinne der Heimatstrategie „Heimat lieben-sichern-stärken“,
setzt sich VP-Chef Benger für Vereine und Wirte ein.
Veranstaltungsgesetz muss dringend repariert werden =

Klagenfurt (OTS) - Über 100.000 Kärntnerinnen und Kärntner sind in
Brauchtums- und Traditionsvereinen ehrenamtlich tätig. „Sie sind die
Säulen unseres gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenlebens, sie
leben Tradition und geben Brauchtum weiter. Aber vor allem schaffen
sie Identität in den Tälern und Gemeinden“, sagt VP-Chef Christian
Benger heute. Mit der Volkspartei stellt er das künftige Handeln
unter das Motto „Heimat lieben – sichern – stärken“.

Dazu gehören laut Benger das Ehrenamt, die Vereinstätigkeit und die
Wirte-Kultur. „Es ist immer miteinander gegangen, es wird auch in
Zukunft miteinander geben“, betont Benger. Auch die Wirtshäuser seien
laut Benger eine nicht wegzudenkende Säule im ländlichen Raum als
Orte der Kommunikation, auch für Vereine.

In jüngster Zeit sei dieses Miteinander von Wirten und Vereinen
jedoch in Schieflage geraten. „Seit der Gesetzgeber mit neuen
Auflagen auf beiden Seiten regulierend eingegriffen hat, gibt’s
Probleme“, weist Benger hin. Anzeigen gefährden laut Benger das
gesellschaftliche Zusammenleben, das Miteinander und unsere Kultur.
„Die Diskussion Wirt ODER Verein gibt es nicht! Vereine und Wirte
gehören zusammen“, so Benger. Gesetzesnovellen sind laut Benger ein
Gebot der Stunde - im Bund wie im Land!

Es müssen Lösungen auf den Tisch, die beide, Wirte und Vereine,
absichern.

Die gesetzlichen Bestimmungen im Hinblick auf die Besteuerung von
Vereinstätigkeiten schaffen Unsicherheiten bei Vereinsmitgliedern und
gefährden kulturelle Tätigkeiten. Umgekehrt schaffen Freiräume für
Vereine und neue Auflagen für Wirte für Wut und Unverständnis.

„Es kann nicht sein, dass Kultur und Geselligkeit in der Flut einer
Zettelwirtschaft und in einem Übermaß an Unsicherheiten zu Grunde
gerichtet werden“, spricht Benger Klartext und unterstreicht das von
der Wirtschaftskammer initiierte Fair Play.

Aus diesem Grund hat die Volkspartei Kärnten einen Maßnahmenkatalog
aufgestellt:

1. Klarstellung bei gemeinsamen Veranstaltungen von Vereinen mit
Wirten im Sinne eines Fair Play (Kooperationsregeln,
Gewinnverteilung, Gewerbeberechtigung, etc.)
2. Novelle des Veranstaltungsgesetzes
3. Gesetzliche Regelung für die straffreie Aushilfe von
Familienmitgliedern in Gastronomiebetrieben
4. Befreiung der Vereinsmitglieder von der Sozialversicherung
5. „Geldwerte Vorteile“ für Vereinsmitglieder legalisieren (Essen bei
Weihnachtsfeiern, Ausflüge,…)
6. Keine Registrierkassa bei Vereinsfesten: weder für Vereine, noch
für Wirte
7. Anhebung der Pauschale für die Registrier-Kassen-Pflicht für Wirte
(SCHLUSS)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LKV

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel