Firmenjubiläum „30 Jahre BECOM“ und Eröffnung Zubau, 26. Februar 2016

Die BECOM Electronics GmbH in Hochstraß im Burgenland feiert das 30-jährige Bestandsjubiläum und die Eröffnung des Zubaus.

Hochstraß (OTS) - Das Unternehmen hat sich in den 30 Jahres ihres Bestehens zu einem der führenden E²MS-Anbieter im DACH-Raum entwickelt.

„Im Jubiläumsjahr erzielte BECOM mit über € 70 Mio. den höchsten Umsatz in der Geschichte des Unternehmens. Der aktuelle Beschäftigtenstand ist mit 320 in Österreich und 170 in Ungarn ebenfalls der höchste seit der Unternehmensgründung“, betonen die beiden Geschäftsführer Johann Bock und Franz Klein.

Am Standort Hochstraß werden € 6 Mio. investiert

Die Pläne für die nächsten Jahre gehen von einem jährlichen Umsatzwachstum aus. Langfristige Kundenprojekte und neue Aufträge erfordern sowohl in der Produktions- als auch in der Entwicklungsabteilung zusätzliche Kapazitäten.

Daher wird der Standort Hochstraß im heurigen Geschäftsjahr um 4.000 m² erweitert. Davon sind 2.000 m² für die Produktion und Warenlogistik und 2.000 m² für Forschung und Entwicklung, Prozesstechnik, Prüfplanung sowie einen neuen Sozialraum und Sanitäranlagen vorgesehen.

Die Investitionen belaufen sich inklusive Adaptierungsarbeiten am bestehenden Gebäude auf rund € 6 Mio. Die Fertigstellung erfolgt Ende Mai 2016.

Besonders stolz sind die beiden Geschäftsführer, dass BECOM „burgenländisch“ baut. Mehr als 95 % aller Bauleistungen wurden an burgenländische Unternehmen vergeben. Biorhythmisches Licht, welches tageslichtabhängig gesteuert wird, verbessert deutlich die Arbeitsbedingungen in den neuen Büros und im Produktionsbereich. Ein neues Heizungs- und Lüftungssystem mit 95 % Wärmerückgewinnung hilft den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Stromkosten zu senken.

Mit diesen Maßnahmen sichert BECOM den Standort Hochstraß und leistet einen beträchtlichen Beitrag zur Schaffung von burgenländischen Arbeitsplätzen.

Industrie 4.0 – die Zukunft in der Produktionstechnologie

Der technologische Trend Industrie 4.0 subsumiert die Begriffe intelligente Produktion oder vierte industrielle Revolution. Darunter ist die digitale Kommunikation zwischen Produktionsmaschinen bzw. der automatisierte Ablauf von Produktions- und Logistikvorgängen zu verstehen.

Durch die Zusammenarbeit mit Universitäten, Fachhochschulen und renommierten Beratungsunternehmen, wie dem Fraunhofer-Institut, hat BECOM bereits jetzt eine gute Basis für die Umsetzung von Industrie 4.0 geschaffen.

Kundenaudits und Aussagen von hochkarätigen Fachleuten, wie dem „Automobilpapst“ Prof. Dr. Wilfried Sihn, bestätigen den hohen Umsetzungsgrad von Industrie 4.0 bei BECOM.

Entscheidend dabei ist, diesen Prozess gesamtheitlich zu betrachten. Deshalb werden alle Unternehmensbereiche mit einbezogen. Neben den hard- und softwaretechnischen Neuerungen ist vor allem auf personalpolitischer Ebene großer Handlungsbedarf gegeben.

Neue Anforderungen an das Personal, das Entstehen von neuen Aufgabenfeldern und Berufsbildern erfordern das Einbeziehen aller im Unternehmen beschäftigten Personen. BECOM ist auch dafür gerüstet:
Die ständige Aus- und Weiterbildung, die intensive Förderung von Lehrlingen sowie der Kontakt zu Schulen und Universitäten sind wichtig für die Rekrutierung von bestens ausgebildetem Personal.

In letzter Konsequenz bedeutet Industrie 4.0 auch die Einbeziehung der Kunden und Lieferanten in die betrieblichen Abläufe und Prozesse.

Forschung und Entwicklung wird weiter ausgebaut

Die Forschungsquote in der BECOM betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 4 %. Ein Wert, der weit über den Durchschnittswerten des Burgenlandes (0,75 %) und auch Österreichs (2,68 %) liegt.

BECOM hat in den letzten Jahren den Bereich Forschung und Entwicklung stark ausgebaut. Waren vor zehn Jahren noch ca. 10 MitarbeiterInnen in diesem Bereich beschäftigt, so sind heute mehr als 40 hochqualifizierte TechnikerInnen im Einsatz.

Im neuen Zubau wird der Forschung und Entwicklung großer Raum gegeben. Moderne Großraumbüros mit Kommunikations- und Erholungsinseln sowie auf dem letzten Stand der Technik befindliche Prüf- und Testmöglichkeiten tragen zu einem zukunftsträchtigen Arbeiten bei.

Kunden schätzen das Dienstleistungsangebot der BECOM. Im Sinne eines „one-stop-shops“ werden Entwicklungsdienstleistungen, neueste Produktionstechnologien und Prüfungsverfahren ebenso angeboten, wie die Beschaffung von relevanten Bau-komponenten bis zum After Sales-Service.

LED-Applikationen an und in Fahrzeugen und im kommunalen Bereich, Steuergeräte für Sitzmassagen, Wegfahrsperren und Licht-Vorschaltgeräte sowie Lösungen für den Einsatz in medizintechnischen Produkten sind nur einige Beispiele für die hohe Entwicklungskompetenz der BECOM Electronics GmbH.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Franz Klein, Ing. Johann Bock,
Tel.: 02616/2930, Mail: vertrieb@becom.at,
web: http://www.becom.at

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