ÖVP-Becker: Wer Arbeit sucht, soll leichter freie Stellen im Ausland finden

"EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit ist etwas Gutes" / EU- Parlament beschließt Becker-Bericht: Gemeinsame Job-Datenbank aller Arbeitsmarktservices

Brüssel, 25. Februar 2016 (OTS) Alle europäischen Arbeitsmarktservices werden verpflichtet, Stellenangebote und Arbeitsuchende bis spätestens April 2018 in eine gemeinsame EU-weite Job-Datenbank zu stellen. Dies wird das Europäische Parlament heute auf Vorschlag des ÖVP-Europaabgeordneten Heinz
K. Becker beschließen. ****

"Trotz hoher Arbeitslosigkeit in vielen Regionen gibt es zugleich rund zwei Millionen offene Stellen in Europa. Durch
EURES, die Vernetzung der Arbeitsmarktservices, werden in
Zukunft mehr Menschen als bisher unbesetzte Arbeitsplätze annehmen", so Becker, Sozialsprecher der ÖVP und
Berichterstatter des EU-Parlaments zur heutigen Entscheidung.

"Wir wollen die Mobilität der Jobsuchenden massiv
erleichtern. So wird jeder, der Arbeit sucht, leichter freie
Stellen im Ausland finden", erläuterte der ÖVP-Politiker.

"Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist etwas Gutes. Viele
tausende Österreicher profitieren bereits davon. Durch EURES
geben wir schon in der Startphase hunderttausenden Menschen
eine neue Chance auf Arbeit", betonte der Europaabgeordnete.

"Wenn ein junger, gut ausgebildeter Mensch, keinen Job im Burgenland findet, ist es möglich und legitim, ihm auch eine
Stelle in Hamburg oder Kopenhagen anzubieten", so Becker.

Erstmals werden auch private Arbeitsvermittler in EURES einbezogen. Die Neuregelung, die bereits mit den
Mitgliedstaaten vereinbart ist, wird zugleich die Rolle der Sozialpartner stärken sowie Grenzregionen und junge Menschen
besser unterstützen.

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Heinz K. Becker, MEP, Tel.: +32-2-2845288,
heinzk.becker@ep.europa.eu
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784,
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