„Am Schauplatz Gericht“: „Schöne Grüße vom Schlägertrupp“

Am 25. Februar um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - In der aktuellen Folge von „Am Schauplatz Gericht“ geht es am Donnerstag, dem 25. Februar 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 um Konflikte zwischen Nachbarn, die zu filmreifen Gewaltszenen geführt haben. Das Team von „Am Schauplatz Gericht“ hat anhand von zwei Fällen zu ergründen versucht, welche zwischenmenschlichen Hintergründe solche Eskalationen haben, welche Milieus betroffen sind und warum sich brutale Konflikte aus kleinsten „Ursachen“ entwickeln:

Was Robert T. aus Bad Fischau in Niederösterreich zugestoßen ist, ist so außergewöhnlich, dass sein Fall auch in der Chronikberichterstattung vieler Zeitungen vielfachen Abdruck gefunden hat. Als er im September 2015 von der Spätschicht nach Hause fuhr, wurde er von vier maskierten Männern überfallen und niedergeschlagen. Die Unbekannten zerschnitten ihm mit einem Messer das Gesicht und ritzten ein Hakenkreuz in seine Stirn. Robert T. glaubt, dass sein Nachbar den Überfall in Auftrag gegeben hat, um ihn zum Wegziehen zu zwingen. Die Täter hätten nämlich gesagt: „Schöne Grüße vom P. und vom Z“. Das sind seine Nachbarn. In der Nachbarsfamilie ist man über diese Verdächtigungen empört und weist jede Schuld von sich. Maria Zweckmayr begleitet diesen Fall seit einigen Monaten mit der Kamera. Ihr ist es gelungen, in diesem Fall nicht nur die juristische Abhandlung, sondern auch den psychologischen Hintergrund zu beleuchten. Und zwar von zwei Seiten. Aus der Sicht des Opfers und aus der Sicht der Familie des angeblichen Auftragstäters. Kurz vor der Ausstrahlung der Sendung kam es dann zu einer dramatischen Zuspitzung. Herr T. wurde in eine Falle gelockt und wieder schwer verletzt. Er wurde mit Kabelbindern gefesselt, in einen eiskalten Bach geworfen und überlebte den Anschlag nur mit viel Glück. Jetzt laufen die Ermittlungen gegen unbekannte Täter unter der Überschrift „Mordversuch“.

Auch in Kirchbichl in Tirol hat es einen nächtlichen Überfall gegeben. Herr E. ist mit seinem Nachbarn, Herrn K., wegen einer angeblichen „Vernaderung“ in einen heftigen Streit geraten. Danach hätte ihm Herr K. im Dunkeln aufgelauert und ihn grundlos mit zwei Fausthieben niedergestreckt. Herr E. landete mit einer lebensgefährlichen Hirnblutung auf der Intensivstation des Uniklinikums Innsbruck. Er fordert nun bei Gericht eine Verurteilung des Nachbarn wegen schwerer Körperverletzung sowie Schadenersatz. Gudrun Kampelmüller berichtet.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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