VKI: Türsicherungen – 8 von 14 rasch geknackt

Produkttest zeigt: Bei vielen Modellen haben Einbrecher leichtes Spiel

Wien (OTS/VKI) - Als Alternative zu teuren Sicherheitstüren werden Sicherungssysteme und Riegel zum nachträglichen Einbau angeboten. Wie stabil sie sind und ob sie ihren Zweck erfüllen, haben Expertinnen und Experten nun anhand von 14 unterschiedlichen Modellen in der Praxis nachgeprüft. Das Ergebnis: Egal, ob Querriegelschloss, Bandsicherung, Vertikalstangenschloss oder Kastenzusatzschloss – 8 von 14 Türsicherungen waren innerhalb kurzer Zeit geknackt, in jeder Kategorie erhielt zumindest ein Modell die Note „nicht zufriedenstellend“. Die Testresultate im Detail und weitere Informationen gibt es ab dem 25.02. in der Märzausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und unter www.konsument.at.

Bevor man sich zum Kauf einer Türsicherung entschließt, sollte man sich gut informieren. Wichtig zu wissen: Türelemente und Zusatzsicherung müssen aufeinander abgestimmt werden – nicht jedes Sicherungssystem passt auf jede Tür. Solide Wohnungstüren lassen sich meistens mit einem guten, in Hüfthöhe eingebauten Querriegelschloss ausreichend sichern. Bei zweiflügeligen Türen ist dagegen ein Vertikalstangenschloss mit zusätzlicher Bandsicherung erste Wahl. Im aktuellen Test gab es insgesamt vier „gute“ oder „sehr gute“ Querriegel- und Vertikalstangenschlösser. Kosten: Zwischen 380 und 689 Euro.

Von den ebenfalls geprüften Kastenzusatzschlössern kann dagegen kein Modell empfohlen werden. Kastenzusatzschlösser sollen die Schlossseite der Tür mit einem zusätzlichen Riegel sichern. Die getesteten Produkte kosten zwischen 43 Euro und 150 Euro. Im Test erwies sich allerdings kein einziges System als einbruchhemmend. Bei allen vier Schlössern ließ sich der Außenzylinder leicht herausziehen und die Sicherung damit überwinden. Auch die Sperrbügel waren bei allen vier Modellen mit Werkzeug leicht auszuhebeln.

Montage besser durch ausgebildete Fachleute

Obwohl sich Türsicherungen grundsätzlich auch in Eigenregie montieren lassen, sollten einbruchhemmende Schlösser und Riegel besser von Fachleuten eingebaut werden. Ein fachgerechter Einbau ist für Laien nur schwer zu bewerkstelligen. Montagefehler können jedoch die Wirksamkeit des Sicherungssystems deutlich senken.

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es ab 25.02.2016 im März-KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

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Mag. Andrea Morawetz
Öffentlichkeitsarbeit
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